Online-Marketing — ein Leitfaden

blank VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Online-Marketing — ein Leitfaden

Als Tool dient SERPBOT all denjenigen, die mit Ihren Webseiten Geld über das Internet verdienen möchten. Sie betreiben auf diese, jene oder verwobene Weise Marketing im Netz und sind damit meist selbstständig. Wir wollen an dieser Stelle einmal einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten des Online-Marketings geben. An geeigneter Stelle wird auf passende Unterkategorien und/oder passende Artikel verwiesen.

Was ist Marketing?

Um sich der Frage danach zu nähern, was Online-Marketing eigentlich ist, müssen wir zunächst den Basis-Begriff “Marketing” klären. Die Wissenschaft definiert Marketing wie folgt:

[Marketing meint] alle Aktivitäten eines Unternehmens, den Absatz durch Betreuung der Kunden, Werbung, Beobachtung und Lenkung des Marktes sowie durch entsprechende Steuerung der eigenen Produktion zu fördern.

Diese Definition ist sehr breit, doch das trifft auf Marketing insgesamt auch durchaus zu. Es geht um Bekanntmachung der Produkte, dessen Charakteristika sich am konkreten Kunden-Bedarf, und damit der Nachfrage, ausrichten. Es gibt die verschiedensten Formen des Marketings, auf die vorliegend nicht weiter eingegangen werden soll. Wichtig ist vorliegend für uns, wie sich das Online-Marketing als Sonderform des Marketings genau gestaltet.

Was ist Online-Marketing?

Auch die Welt des Online-Marketings ist in sich sehr weitläufig. Zu den vorrangigen Formen des Online-Marketings zählen:

  1. Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization (SEO)
  2. Suchmaschinenmarketing oder Search Engine Marketing (SEM)
  3. E-Mail-Marketing
  4. Social Media Marketing (SMM)
  5. Affiliate-Marketing
  6. Direktes Banner-Marketing
  7. Mischformen der vorgenannten Bereiche

In den allermeisten Fällen wird nicht eine einzelne Form des Online-Marketings betrieben, sondern viele Werkzeuge aus mehreren Bereichen in einen Gesamt-Mix zusammen geführt. Es ist daher wichtig zu klären, welche Werkzeuge des Online-Marketings es gibt und welchen Zielen sie jeweils dienen.

blank

Ziele, Bereiche und Werkzeuge des Online-Marketings

Grundsätzlich möchte man mit allen Aktivitäten des Marketings im Internet auf folgende Punkte abzielen:

  1. Erhöhung des Traffics (das Ansprechen möglichst vieler Nutzer, die die eigene Webseite zu besuchen)
  2. Erhöhung der Aufenthaltsdauer des Nutzers bzw. Erhöhung der Rückkehr-Quote zur Webseite
  3. Maximierung des Vertrauensverhältnisses zwischen Besucher und Betreiber
  4. Erhöhung der Conversion (der Verwandlung von Besuchern zu Käufern von Produkten)

Um diese Ziele zu adressieren, werden verschiedene Werkzeuge verwendet, die diesen Zielen unmittelbar dienen. Diese werden nachfolgend den Teilbereichen des Online-Marketings zugeordnet und anschließend jeweils näher auf sie eingegangen. Dabei werden auch Gemeinsamkeiten und Abgrenzungen zueinander erläutert.

Search Engine Optimization (SEO)

SEO sorgt als “kostenfreie” Methode dafür, dass die eigene Webseite von Suchmaschinen für bestimmte Keywords höhere Rankings erfahren und so von Nutzern der Suchmaschine gefunden wird. Die eigene Webseite wird hierbei entlang verschiedener Faktoren optimiert und für die Suchmaschine / den Nutzer hochwertig und schmackhaft gemacht. Neben einem erstklassigen, gut recherchierten Content sind dafür insbesondere eine saubere technische Basis, eine geringe Ladezeit der Webseite und die Verlinkung von anderen Webseiten wichtig.

Über die Zeit wird jede Suchmaschine deine Seite als wertvoller einstufen als andere, ähnliche Seiten im Netz. SEO ist somit ein kostenneutrales, mittel- bis langfristiges Traffic-Tool, das jedoch stets Kalt-Akquise betreibt. Näheres erfährst Du in der Blog-Kategorie “SEO”.

SEO-Werkzeuge sind:

  • Erstklassiger, sehr gut recherchierter und originell aufbereiteter Content ist dein Hauptwerkzeug für eine gute SEO-optimierte Webseite
  • Keyword-Tools für den Erhalt von Keywords mit hohem Suchvolumen (Traffic) und geringem SEO-Wettbewerb (sogenannte Nischen-Keywords)
  • Content Management Systeme wie WordPress als performante und technisch saubere Basis für Blogs und Seiten mit regelmäßig erscheinenden Fachbeiträgen
  • Ranking Checker zur regelmäßigen Überprüfung deiner Platzierungen auf Google
  • Backlink Checker zur Verfolgung deiner von anderen Webseiten erhaltenen externen Verlinkungen

Search Engine Marketing (SEM)

SEM sorgt als zahlungspflichtige Methode dafür, dass die eigene Webseite auf Suchmaschinen für bestimmte Keywords als Werbung eingeblendet wird. Du trittst dann als Advertiser auf und gibst selbst definierte Werbeanzeigen in eine eigene Verwaltungsoberfläche des Suchmaschinen-Anbieters ein. Die Bezahlung richtet sich nach dem Wert eines Klicks, der sich über die Nachfrage nach diesem Keyword, also der Konkurrenz am Markt ergibt. Daher kommt der Begriff “Cost per Click” (CPC).

SEM ist somit ein kurzfristiges, skalierbares Traffic-Tool, welches zwar weniger Zeit, jedoch finanzielle Aufwände erfordert. Zudem betreibt es, wie auch SEO, stets Kalt-Akquise.

SEM-Werkzeuge sind:

  • Keyword-Tools für den Erhalt von Keywords mit hohem Suchvolumen (Traffic) und geringem SEO-Wettbewerb (sogenannte Nischen-Keywords)
  • Google AdWords für das Schalten von Anzeigen auf Google
  • Microsoft Advertising (ehemals Bing Ads) für das Schalten von Anzeigen auf Bing
  • Gemini für das Schalten von Anzeigen auf Yahoo und anderen Netzwerken
  • WordPress-Plugins wie OptimizePress* für optimierte Landing-Pages auf der eigenen Webseite
  • Online-Anbieter für Landing-Pages wie beispielsweise durch wix.com, jimdo.com oder leadpages.com

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing meint:

  • die Sammlung von E-Mail-Adressen über bereits bestehende Marketing-Maßnahmen
  • das Aufbauen von Vertrauen durch kostenfreie E-Mail-Newsletter oder Autoresponder (vordefinierte E-Mail-Serien), die wertvolle Tipps enthalten
  • das sparsame Versenden von Links zu Landing-Pages, die Produkt-Vorstellungen enthalten

E-Mail-Marketing kann kurzfristig sehr hohen Traffic und auch hohe Umsätze auf Knopfdruck auslösen, indem E-Mails manuell oder automatisiert an einen großen Personenkreis versandt werden. Klickt der Empfänger einer solchen E-Mail auf einen für ihn wertvoll anmutenden Link, wird er zu einem potenziellen Interessenten und somit zu einem potenziellen Käufer des angebotenen Produktes.

Während das Sammeln von E-Mail-Adressen viel Zeit kosten kann, ist der Nutzerstamm danach meist relativ stabil und die Konversionsraten später sehr hoch, da sich über die vorgelagerten E-Mails viel Vertrauen aufbauen lässt. Dieses Vertrauen ist eine Voraussetzung für das erfolgreiche Vertreiben von Produkten im Netz.

Das besondere am E-Mail-Marketing ist, dass stets an einen “warmen” Interessentenkreis angeboten wird. Anders bei SEO und SEM, die stets Kalt-Akquise betreiben und somit weitaus geringere Konversionsraten haben als E-Mail-Marketing.

E-Mail-Marketing-Werkzeuge sind:

  • Klick-Tipp* als deutschsprachiges Standard-Tool für Schlagwort-basiertes E-Mail-Marketing
  • WordPress-Plugins wie OptimizePress* für optimierte Landing-Pages auf der eigenen Webseite
  • Online-Anbieter für Landing-Pages wie beispielsweise durch wix.com, jimdo.com oder leadpages.com

Social Media Marketing (SMM)

SMM kann kostenneutral oder zahlungspflichtig ablaufen.

Im kostenneutralen Sinne meint SMM den Aufbau von Followern für Profile, Seiten, Gruppen oder sonstigen Präsenzen in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Pinterest, XING, LinkedIn und co. Regelmäßige Postings zu eigenen Artikeln und/oder Produkten kann zu erfolgreichen Konversionen führen, besonders wenn die Follower dich schon eine Zeit lang kennen und entsprechendes Vertrauen aufgebaut haben. Du hast dann den selben Vorteil wie das E-Mail-Marketing und betreibst Warm-Akquise. Der finanzielle Aufwand ist sehr gering, es benötigt jedoch Zeit, wie auch SEO.

Im zahlungspflichtigen Sinne meint SMM das Auftreten als Advertiser, analog zu SEM. Du stellst deine Werbeanzeigen dann jedoch nicht in Suchmaschinen ein, sondern bietest sie selbst definierten Personenkreisen auf dem jeweiligen sozialen Netzwerk an. Das kann auch ohne eigene Follower zu einer großen Anzahl erreichter Personen pro Tag führen. Es ist dann jedoch Kalt-Akquise, ganz wie bei SEO und SEM. Es kann zudem hohe finanzielle Aufwände bedeuten, wie auch beim SEM.

SMM-Werkzeuge sind:

Affiliate-Marketing

In deinen vorhandenen Online-Marketing-Kanälen wie SEO-optimierten Webseiten, SEM-Zielseiten, E-Mails in deinen E-Mail-Marketing-Kampagnen oder in Beiträgen/Anzeigen deiner sozialen Profile wirst Du früher oder später Produkte empfehlen, die dir in der Vergangenheit dienlich waren. Für diese Produkte bieten dir die jeweiligen Anbieter oft ein sogenanntes Partnerprogramm an.

Bist Du bei diesem Partnerprogramm angemeldet und freigegeben kannst Du eine Provision für Verkäufe erhalten, die auf Basis deiner Produkt-Empfehlung zustande kamen. Du bist dann ein Affiliate (oder Partner) des jeweiligen Produkt-Anbieters. Das nennen wir Affiliate-Marketing, welches nur in Kombination mit anderen Techniken wirklich Sinn ergibt.

Werkzeuge des Affiliate-Marketings sind:

  • Marktplätze und Verkaufsplattformen wie Digistore24, welche dir sowohl den Zugang zu einem Marktplatz an empfehlbaren Produkten als auch die Provisionsabwicklung und -ausschüttung ermöglichen. Auch eigene Produkte kannst Du darüber anbieten und nach außen wieder Affiliates die Möglichkeit geben, deine eigenen Produkte zu bewerben.
  • Amazon PartnerNet als eins der erfolgreichsten Affiliate-Netzwerke überhaupt, mit Zugang zu einer sehr großen Auswahl an Produkten
  • Awin als Alternative oder Ergänzung zu den via Digistore24 und Amazon angebotenen Produkten, für die Du ebenfalls eine Provision erhalten kannst

Direktes Banner-Marketing

Die wohl älteste Form des Online-Marketings, die schon in den 90er Jahren funktionierte, ist der Austausch von Werbebannern zu deinen Webseiten. So kannst Du natürlich auch heute noch agieren. In der Regel ist ein Bannertausch aber für die Zielseite, auf der dein Banner scheinen soll, lukrativer wenn Du ein Partnerprogramm anbietest.

Dann ist der Link den Du erhältst zwar via nofollow entwertet, doch dafür werden mehr Leute gewillt sein, deine Banner auf ihrer Webseite zu schalten — und das auch unaufgefordert tun, wenn sie dein Produkt mögen. SERPBOT beispielsweise erhält 80% aller Neukunden über Banner freiwilliger Partnerseiten.

Du kannst allerdings auch direkt Werbung anderer auf deiner Seite einblenden, ohne sie persönlich zu kennen. Google AdSense beispielsweise ermöglicht dir, als Gegenstück zu Google AdWords, das Schalten von Werbebannern auf deiner Seite. Du erhältst dann eine Vergütung für jeden Klick, den einer deiner Besucher auf ein solches Banner ausübt. Der Vorteil hier ist der leichte Zugang zu passenden Bannern. Der Nachteil liegt darin, dass Du weniger Steuerungsmöglichkeit darüber hast, welche Banner gezeigt werden.

Zusammenfassung

Der Bereich des Online-Marketings, ob als kleiner Teil oder als Hauptbestandteil des Marketings einer Unternehmung, besitzt viele Unterformen. So kannst Du primär deine eigene Webseite per SEO-Maßnahmen optimieren und Geld sparen, oder über finanzielle Mittel kurzfristig viele Besucher mittels SEM-Maßnahmen auf deine Seite locken. Vielleicht bist Du aber auch der Typ für soziale Medien und bevorzugst SMM. E-Mail- und Affiliate-Marketing lassen sich wunderbar mit anderen Bereichen verknüpfen.

Du kannst hier hoch kreativ werden und beispielsweise E-Mail-Adressen über soziale Medien sammeln, und in den dann automatisch versandten E-Mails Werbung für deine Webseite schalten — und sie zusätzlich für die Suchmaschine SEO-optimieren. Deiner Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt, und die Erfolge vieler Blogger sprechen für sich — auch im finanziellen Sinne.

SERPBOT wünscht dir viel Spaß und Erfolg bei deiner Online-Selbstständigkeit und steht dir als Tool jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

*-Produkte sind Affiliate-Links, bei denen SERPBOT eine Provision erhält, ohne dass sich der Preis für dich als Käufer erhöht.blank

Über den Autor

blank

Dr.-Ing. Erik Neitzel