Autor-Archiv Dr.-Ing. Erik Neitzel

blank VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Online-Marketing — ein Leitfaden

Als Tool dient SERPBOT all denjenigen, die mit Ihren Webseiten Geld über das Internet verdienen möchten. Sie betreiben auf diese, jene oder verwobene Weise Marketing im Netz und sind damit meist selbstständig. Wir wollen an dieser Stelle einmal einen Überblick über die verschiedenen Möglichkeiten des Online-Marketings geben. An geeigneter Stelle wird auf passende Unterkategorien und/oder passende Artikel verwiesen.

Was ist Marketing?

Um sich der Frage danach zu nähern, was Online-Marketing eigentlich ist, müssen wir zunächst den Basis-Begriff “Marketing” klären. Die Wissenschaft definiert Marketing wie folgt:

[Marketing meint] alle Aktivitäten eines Unternehmens, den Absatz durch Betreuung der Kunden, Werbung, Beobachtung und Lenkung des Marktes sowie durch entsprechende Steuerung der eigenen Produktion zu fördern.

Diese Definition ist sehr breit, doch das trifft auf Marketing insgesamt auch durchaus zu. Es geht um Bekanntmachung der Produkte, dessen Charakteristika sich am konkreten Kunden-Bedarf, und damit der Nachfrage, ausrichten. Es gibt die verschiedensten Formen des Marketings, auf die vorliegend nicht weiter eingegangen werden soll. Wichtig ist vorliegend für uns, wie sich das Online-Marketing als Sonderform des Marketings genau gestaltet.

Was ist Online-Marketing?

Auch die Welt des Online-Marketings ist in sich sehr weitläufig. Zu den vorrangigen Formen des Online-Marketings zählen:

  1. Suchmaschinenoptimierung oder Search Engine Optimization (SEO)
  2. Suchmaschinenmarketing oder Search Engine Marketing (SEM)
  3. E-Mail-Marketing
  4. Social Media Marketing (SMM)
  5. Affiliate-Marketing
  6. Direktes Banner-Marketing
  7. Mischformen der vorgenannten Bereiche

In den allermeisten Fällen wird nicht eine einzelne Form des Online-Marketings betrieben, sondern viele Werkzeuge aus mehreren Bereichen in einen Gesamt-Mix zusammen geführt. Es ist daher wichtig zu klären, welche Werkzeuge des Online-Marketings es gibt und welchen Zielen sie jeweils dienen.

blank

Ziele, Bereiche und Werkzeuge des Online-Marketings

Grundsätzlich möchte man mit allen Aktivitäten des Marketings im Internet auf folgende Punkte abzielen:

  1. Erhöhung des Traffics (das Ansprechen möglichst vieler Nutzer, die die eigene Webseite zu besuchen)
  2. Erhöhung der Aufenthaltsdauer des Nutzers bzw. Erhöhung der Rückkehr-Quote zur Webseite
  3. Maximierung des Vertrauensverhältnisses zwischen Besucher und Betreiber
  4. Erhöhung der Conversion (der Verwandlung von Besuchern zu Käufern von Produkten)

Um diese Ziele zu adressieren, werden verschiedene Werkzeuge verwendet, die diesen Zielen unmittelbar dienen. Diese werden nachfolgend den Teilbereichen des Online-Marketings zugeordnet und anschließend jeweils näher auf sie eingegangen. Dabei werden auch Gemeinsamkeiten und Abgrenzungen zueinander erläutert.

Search Engine Optimization (SEO)

SEO sorgt als “kostenfreie” Methode dafür, dass die eigene Webseite von Suchmaschinen für bestimmte Keywords höhere Rankings erfahren und so von Nutzern der Suchmaschine gefunden wird. Die eigene Webseite wird hierbei entlang verschiedener Faktoren optimiert und für die Suchmaschine / den Nutzer hochwertig und schmackhaft gemacht. Neben einem erstklassigen, gut recherchierten Content sind dafür insbesondere eine saubere technische Basis, eine geringe Ladezeit der Webseite und die Verlinkung von anderen Webseiten wichtig.

Über die Zeit wird jede Suchmaschine deine Seite als wertvoller einstufen als andere, ähnliche Seiten im Netz. SEO ist somit ein kostenneutrales, mittel- bis langfristiges Traffic-Tool, das jedoch stets Kalt-Akquise betreibt. Näheres erfährst Du in der Blog-Kategorie “SEO”.

SEO-Werkzeuge sind:

  • Erstklassiger, sehr gut recherchierter und originell aufbereiteter Content ist dein Hauptwerkzeug für eine gute SEO-optimierte Webseite
  • Keyword-Tools für den Erhalt von Keywords mit hohem Suchvolumen (Traffic) und geringem SEO-Wettbewerb (sogenannte Nischen-Keywords)
  • Content Management Systeme wie WordPress als performante und technisch saubere Basis für Blogs und Seiten mit regelmäßig erscheinenden Fachbeiträgen
  • Ranking Checker zur regelmäßigen Überprüfung deiner Platzierungen auf Google
  • Backlink Checker zur Verfolgung deiner von anderen Webseiten erhaltenen externen Verlinkungen

Search Engine Marketing (SEM)

SEM sorgt als zahlungspflichtige Methode dafür, dass die eigene Webseite auf Suchmaschinen für bestimmte Keywords als Werbung eingeblendet wird. Du trittst dann als Advertiser auf und gibst selbst definierte Werbeanzeigen in eine eigene Verwaltungsoberfläche des Suchmaschinen-Anbieters ein. Die Bezahlung richtet sich nach dem Wert eines Klicks, der sich über die Nachfrage nach diesem Keyword, also der Konkurrenz am Markt ergibt. Daher kommt der Begriff “Cost per Click” (CPC).

SEM ist somit ein kurzfristiges, skalierbares Traffic-Tool, welches zwar weniger Zeit, jedoch finanzielle Aufwände erfordert. Zudem betreibt es, wie auch SEO, stets Kalt-Akquise.

SEM-Werkzeuge sind:

  • Keyword-Tools für den Erhalt von Keywords mit hohem Suchvolumen (Traffic) und geringem SEO-Wettbewerb (sogenannte Nischen-Keywords)
  • Google AdWords für das Schalten von Anzeigen auf Google
  • Microsoft Advertising (ehemals Bing Ads) für das Schalten von Anzeigen auf Bing
  • Gemini für das Schalten von Anzeigen auf Yahoo und anderen Netzwerken
  • WordPress-Plugins wie OptimizePress* für optimierte Landing-Pages auf der eigenen Webseite
  • Online-Anbieter für Landing-Pages wie beispielsweise durch wix.com, jimdo.com oder leadpages.com

E-Mail-Marketing

E-Mail-Marketing meint:

  • die Sammlung von E-Mail-Adressen über bereits bestehende Marketing-Maßnahmen
  • das Aufbauen von Vertrauen durch kostenfreie E-Mail-Newsletter oder Autoresponder (vordefinierte E-Mail-Serien), die wertvolle Tipps enthalten
  • das sparsame Versenden von Links zu Landing-Pages, die Produkt-Vorstellungen enthalten

E-Mail-Marketing kann kurzfristig sehr hohen Traffic und auch hohe Umsätze auf Knopfdruck auslösen, indem E-Mails manuell oder automatisiert an einen großen Personenkreis versandt werden. Klickt der Empfänger einer solchen E-Mail auf einen für ihn wertvoll anmutenden Link, wird er zu einem potenziellen Interessenten und somit zu einem potenziellen Käufer des angebotenen Produktes.

Während das Sammeln von E-Mail-Adressen viel Zeit kosten kann, ist der Nutzerstamm danach meist relativ stabil und die Konversionsraten später sehr hoch, da sich über die vorgelagerten E-Mails viel Vertrauen aufbauen lässt. Dieses Vertrauen ist eine Voraussetzung für das erfolgreiche Vertreiben von Produkten im Netz.

Das besondere am E-Mail-Marketing ist, dass stets an einen “warmen” Interessentenkreis angeboten wird. Anders bei SEO und SEM, die stets Kalt-Akquise betreiben und somit weitaus geringere Konversionsraten haben als E-Mail-Marketing.

E-Mail-Marketing-Werkzeuge sind:

  • Klick-Tipp* als deutschsprachiges Standard-Tool für Schlagwort-basiertes E-Mail-Marketing
  • WordPress-Plugins wie OptimizePress* für optimierte Landing-Pages auf der eigenen Webseite
  • Online-Anbieter für Landing-Pages wie beispielsweise durch wix.com, jimdo.com oder leadpages.com

Social Media Marketing (SMM)

SMM kann kostenneutral oder zahlungspflichtig ablaufen.

Im kostenneutralen Sinne meint SMM den Aufbau von Followern für Profile, Seiten, Gruppen oder sonstigen Präsenzen in sozialen Netzwerken wie Facebook, Instagram, Pinterest, XING, LinkedIn und co. Regelmäßige Postings zu eigenen Artikeln und/oder Produkten kann zu erfolgreichen Konversionen führen, besonders wenn die Follower dich schon eine Zeit lang kennen und entsprechendes Vertrauen aufgebaut haben. Du hast dann den selben Vorteil wie das E-Mail-Marketing und betreibst Warm-Akquise. Der finanzielle Aufwand ist sehr gering, es benötigt jedoch Zeit, wie auch SEO.

Im zahlungspflichtigen Sinne meint SMM das Auftreten als Advertiser, analog zu SEM. Du stellst deine Werbeanzeigen dann jedoch nicht in Suchmaschinen ein, sondern bietest sie selbst definierten Personenkreisen auf dem jeweiligen sozialen Netzwerk an. Das kann auch ohne eigene Follower zu einer großen Anzahl erreichter Personen pro Tag führen. Es ist dann jedoch Kalt-Akquise, ganz wie bei SEO und SEM. Es kann zudem hohe finanzielle Aufwände bedeuten, wie auch beim SEM.

SMM-Werkzeuge sind:

Affiliate-Marketing

In deinen vorhandenen Online-Marketing-Kanälen wie SEO-optimierten Webseiten, SEM-Zielseiten, E-Mails in deinen E-Mail-Marketing-Kampagnen oder in Beiträgen/Anzeigen deiner sozialen Profile wirst Du früher oder später Produkte empfehlen, die dir in der Vergangenheit dienlich waren. Für diese Produkte bieten dir die jeweiligen Anbieter oft ein sogenanntes Partnerprogramm an.

Bist Du bei diesem Partnerprogramm angemeldet und freigegeben kannst Du eine Provision für Verkäufe erhalten, die auf Basis deiner Produkt-Empfehlung zustande kamen. Du bist dann ein Affiliate (oder Partner) des jeweiligen Produkt-Anbieters. Das nennen wir Affiliate-Marketing, welches nur in Kombination mit anderen Techniken wirklich Sinn ergibt.

Werkzeuge des Affiliate-Marketings sind:

  • Marktplätze und Verkaufsplattformen wie Digistore24, welche dir sowohl den Zugang zu einem Marktplatz an empfehlbaren Produkten als auch die Provisionsabwicklung und -ausschüttung ermöglichen. Auch eigene Produkte kannst Du darüber anbieten und nach außen wieder Affiliates die Möglichkeit geben, deine eigenen Produkte zu bewerben.
  • Amazon PartnerNet als eins der erfolgreichsten Affiliate-Netzwerke überhaupt, mit Zugang zu einer sehr großen Auswahl an Produkten
  • Awin als Alternative oder Ergänzung zu den via Digistore24 und Amazon angebotenen Produkten, für die Du ebenfalls eine Provision erhalten kannst

Direktes Banner-Marketing

Die wohl älteste Form des Online-Marketings, die schon in den 90er Jahren funktionierte, ist der Austausch von Werbebannern zu deinen Webseiten. So kannst Du natürlich auch heute noch agieren. In der Regel ist ein Bannertausch aber für die Zielseite, auf der dein Banner scheinen soll, lukrativer wenn Du ein Partnerprogramm anbietest.

Dann ist der Link den Du erhältst zwar via nofollow entwertet, doch dafür werden mehr Leute gewillt sein, deine Banner auf ihrer Webseite zu schalten — und das auch unaufgefordert tun, wenn sie dein Produkt mögen. SERPBOT beispielsweise erhält 80% aller Neukunden über Banner freiwilliger Partnerseiten.

Du kannst allerdings auch direkt Werbung anderer auf deiner Seite einblenden, ohne sie persönlich zu kennen. Google AdSense beispielsweise ermöglicht dir, als Gegenstück zu Google AdWords, das Schalten von Werbebannern auf deiner Seite. Du erhältst dann eine Vergütung für jeden Klick, den einer deiner Besucher auf ein solches Banner ausübt. Der Vorteil hier ist der leichte Zugang zu passenden Bannern. Der Nachteil liegt darin, dass Du weniger Steuerungsmöglichkeit darüber hast, welche Banner gezeigt werden.

Zusammenfassung

Der Bereich des Online-Marketings, ob als kleiner Teil oder als Hauptbestandteil des Marketings einer Unternehmung, besitzt viele Unterformen. So kannst Du primär deine eigene Webseite per SEO-Maßnahmen optimieren und Geld sparen, oder über finanzielle Mittel kurzfristig viele Besucher mittels SEM-Maßnahmen auf deine Seite locken. Vielleicht bist Du aber auch der Typ für soziale Medien und bevorzugst SMM. E-Mail- und Affiliate-Marketing lassen sich wunderbar mit anderen Bereichen verknüpfen.

Du kannst hier hoch kreativ werden und beispielsweise E-Mail-Adressen über soziale Medien sammeln, und in den dann automatisch versandten E-Mails Werbung für deine Webseite schalten — und sie zusätzlich für die Suchmaschine SEO-optimieren. Deiner Fantasie sind hier kaum Grenzen gesetzt, und die Erfolge vieler Blogger sprechen für sich — auch im finanziellen Sinne.

SERPBOT wünscht dir viel Spaß und Erfolg bei deiner Online-Selbstständigkeit und steht dir als Tool jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

*-Produkte sind Affiliate-Links, bei denen SERPBOT eine Provision erhält, ohne dass sich der Preis für dich als Käufer erhöht.blank

blank VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Performance-Optimierung von WordPress-Seiten

Die Geschwindigkeit von Webseiten ist von zunehmender Bedeutung für die Rankings, die eine Webseite von Google zugewiesen bekommt. Um die Platzierungen der eigenen Webseite nachhaltig zu erhöhen und so ihre Sichtbarkeit zu steigern ist eine Performance-Optimierung von zunehmender Wichtigkeit. Warum ist das so und was kann man konkret tun?

Motivation für möglichst geringe Seitenladezeiten

Jeder Nutzer möchte die von ihm angewählten Webseiten in möglichst kurzer Zeit betrachten können. Google adressiert dieses Akzeptanz-Kriterium mit höheren Rankings für Webseiten, die über geringe Seitenladezeiten verfügen.

In einer BBC-Studie zeigte sich, dass mit jeder Sekunde zusätzlicher Wartezeit je 10% mehr der Nutzer die Seite vorzeitig verlassen. Dies ist schon im Desktop-Bereich ein grundsätzliches Thema.

Performance und Platzierungen

Geschwindigkeit und Platzierung

Spätestens jedoch mit der so starken Verbreitung von Mobilgeräten, welche nur noch über eine geringe Bandbreite verfügen, wird der Unterschied zwischen schnell und langsam ladenden Webseiten sehr deutlich.

Was also kann ein Webseiten-Betreiber oder gar SEO tun, um seine Webseite möglichst ohne Verlust von Funktionalität zügiger laden zu lassen? Dieser Frage nähern wir uns mit dem Fokus auf WordPress-Seiten in diesem Artikel genauer.

Was ist Performance?

Zunächst zum oft zitierten Begriff der Performance. Was bedeutet es genau? Streng genommen ist es ein Synonym für Leistung. Leistung wiederum ist in der Physik die verrichtete Arbeit in einer bestimmten Zeit.

Leistung = Arbeit / Zeit

Was sagt uns das?

Wie kann man die Performance grundsätzlich erhöhen?

Um die Performance einer Webseite zu steigern, könnte man demnach drei Dinge tun:

  1. Die zu verrichtende Arbeit verringern, damit weniger Arbeit pro Zeiteinheit verrichtet werden muss
  2. Die Infrastruktur-Ressourcen erhöhen, damit mehr Arbeit pro Zeiteinheit verrichtet werden kann
  3. Beide der vorgenannten

Tatsächlich kümmern wir uns als SEO sowohl um die Verringerung der zu verrichtenden Arbeit, als auch um die Erhöhung des Durchsatzes verrichteter Arbeit gleichermaßen.

Doch wie genau kann das von statten gehen? Hierzu ist ein Blick auf die einzelnen Komponenten einer Webseite im Allgemeinen und WordPress im Speziellen sinnvoll.

Die Architektur moderner Webseiten

Ein zeitgemäßer Webauftritt umfasst folgende Ebenen:

  1. Server-Hardware (CPU, Arbeitsspeicher, Festplatten)
  2. Webserver-Software (Apache, nginx, u.a.)
  3. PHP-Ebene (Einstellungen innerhalb der php.ini)
  4. Datenbank-Ebene (MySQL, Oracle, u.a.)
  5. Content Management System (CMS) (WordPress, Typo3, etc.)
  6. Plugins innerhalb des CMS (WooCommerce als Shop-System, etc.)
Performance-Ebenen

Web-Architektur-Modell mit CMS: Performance-Optimierung auf allen Ebenen

Die Ebene der Plugins können wir unterscheiden in:

  1. Plugins, die Funktionalität für den Besucher der Webseite bereitstellen (Shops, Umfragen, Foren, etc.)
  2. Plugins, die Funktionalität für den Betreiber der Webseite bereitstellen (SEO-Plugins, Browser Cache Plugins, Bild-Optimierungs-Plugins, etc.)

Letztere können einen Performance-Mehrwert bieten. Hierüber werden wir später noch genauer sprechen. Doch zunächst soll es uns darum gehen, was etwaige Performance-Plugins leisten und warum dies eine Verbesserung darstellt. Es wird aber gleichwohl auch automatisch deutlich, wo die Grenzen von Performance-Plugins liegen. So wird dir als SEO greifbarer, was für die nachhaltige Geschwindigkeitsverbesserung deiner Webseite notwendig ist.

Die Ebenen der Performance-Optimierung

Analog zu den Architektur-Ebenen weiter oben können wir folgende Ebenen zur Erhöhung der Performance einziehen:

  1. Server-Hardware-Optimierung: Erhöhung der Ressourcen des Webservers (CPU mit höherer Taktrate und/oder mehreren Kernen, größerer Arbeitsspeicher, schnellere Festplatten, beispielsweise Solid State Drives)
  2. Webserver-Optimierung: Aktivierung von Modulen und Optionen auf Webserver-Ebene (später erläutert)
  3. PHP-Optimierung: Einstellungen innerhalb der php.ini (beispielsweise Aktivierung von Transfer-Kompression, u.a.)
  4. Datenbank-Ebene: Nutzung von Möglichkeiten zur Durchsatz-Erhöhung von Datenbankoperationen (beispielsweise Vorhalten einer Read Replica)
  5. CMS-Ebene: Etablierung eines schlanken Themes / Templates
  6. Plugin-Ebene: Deaktivierung aller nicht benötigten CMS-Plugins, Nutzung von Performance-Plugins, korrekte Einstellungen innerhalb aller Optimierungsplugins

Die höhere Ebene beeinflusst hierbei stets alle darunter liegenden mit. Daraus ergibt sich automatisch, dass Performance-Plugins lediglich auf CMS-Ebene greifen können und Operationen oberhalb des CMS nicht beschleunigen können. Beispielsweise kann ein Plugin nicht für die Erhöhung von Server-Ressourcen sorgen oder fehlkonfigurierte Server- oder PHP-Einstellungen ausgleichen, da ein jedes Plugin selbst auf sie angewiesen ist, um zu funktionieren.

Plugins sind in direktem Sinne von der korrekten Grundkonfiguration des Gesamtsystems abhängig. Anschließend können Plugins für die Optimierung dessen sorgen, was als Webseite an den Nutzer ausgeliefert wird. Es lohnt sich daher eine Optimierung auf allen vorbezeichneten Ebenen, um die Ladezeit der eigenen Seite effektiv zu verringern. Plugins allein genügen nicht.

Wir werden nun auf die einzelnen Optimierungsebenen im Detail eingehen.

Die Auswahl performanter Server-Infrastruktur

Zunächst liefert schon die Bezeichnung der ersten Optimierungsebene die Begründung dafür, weshalb Webseiten, insbesondere komplexe CMS wie WordPress, nicht auf fremd gehosteten Servern wie wordpress.com angemietet werden sollten.

Auch wenn man hier schnell zu einem Ergebnis kommt und wenig Konfigurationsarbeit leisten muss, liegt genau darin eben der Nachteil: man hat anschließend keinerlei Einfluss auf die Konfiguration.

Wer keinen Server in seinem Arbeitszimmer hinstellen oder einen aufwändig zu betreuenden Root-Server anmieten möchte, dem sei ein Mittelweg empfohlen. Das Mieten eines gut ausgestatteten Managed-Servers muss nicht teuer sein. Die Firma Hetzner liefert hier sehr günstige und hoch performante Server-Tarife. Auch im Anschluss lassen sich diverse Anpassungen an der Server- und PHP-Konfiguration vornehmen.

Konkrete Empfehlung

Es empfiehlt sich ein Server mit mindestens folgenden Hardware-Charakteristika:

  • CPU beispielsweise Intel® Xeon® E5-1650 v2 Hexa-Core
  • Arbeitsspeicher mindestens 64 GB DDR3 ECC
  • Festplatte beispielsweise 2 x 500 GB SSD
  • Netzwerk: 1 GBit/s-Port Anbindung mit garantierter Bandbreite

Die Optimierung der Webserver-Umgebung

Auf Ebene des Webservers empfehlen sich eine Reihe von Ausstattungsmerkmalen und Erweiterungen, welche die Auslieferung des vom Webserver an den Browser des Clients gesendeten Daten verringern und beschleunigen können.

Konkrete Empfehlung

Es empfiehlt sich ein Webserver mit folgender Software-Ausstattung:

  • Apache mit Möglichkeit für folgende Erweiterungen: mod_http2, mod_deflate, mod_brotli sowie mod_pagespeed
  • PHP5 und PHP7
  • MySQL mit verwalteter Backup-Funktionalität oder wahlweise Nutzung externer Datenbanksysteme wie dem Relational Database Services (RDS) der Amazon Web Services (AWS)
  • SSH-Zugang
  • Integrierte Backup-Funktionalität für Backup des Webspaces

Die Auswahl optimaler PHP-Einstellungen

Eng verwoben mit der Ebene des Webservers ist die auf dem Server genutzte Erweiterung des Hypertext Precompilers, kurz PHP, welche für die dynamische Generierung von HTML-Output auf Basis von Rechen- und Datenbankoperationen zuständig ist.

Die Charakteristika der PHP-Ebene lassen sich beispielsweise über die php.ini konfigurieren. Auch die auf dem Server laufenden PHP-Skripte selbst können einige Einstellungen verändern.

Es empfiehlt sich die Aktivierung folgender PHP-Erweiterungen, um grundliegende Funktionalitäten bereit zu stellen, welche die Ausführung der PHP-Skripte beschleunigen oder die über sie generierte Datenmenge verringern kann.

Konkrete Empfehlung

Die Aktivierung folgender Erweiterungen ist anzuraten:

  • APCu
  • OPcache

Weitere server- und PHP-seitige Anpassungen sind sinnvoll, welche die Ebene des über den Server ausgelieferten Contents betreffen. Hierauf soll jedoch erst weiter unten eingegangen werden.

Die Optimierung der Datenbank-Umgebung

Auf Ebene des Datenbanksystems gilt es, die später durch das CMS gelesenen (und unter Umständen durch den Besucher des CMS-Frontends geschriebenen) Datenbestände performant zugreifbar zu machen.

Konkrete Empfehlung

Es empfiehlt sich die Nutzung von Möglichkeiten zur Durchsatz-Erhöhung von Datenbankoperationen, beispielsweise durch Vorhalten einer Read Replica. Diese kann beispielsweise in gehobenen Infrastrukturen wie dem Relational Database Services (RDS) der Amazon Web Services (AWS) als Option hinzu gebucht werden.

Ferner sind selbst erstellte Skripte so zu entwickeln, dass unnötige Zugriffe auf die Datenbank unterbleiben. Das Übertragen von PHP-rechenintensiven Auswertungen in das Datenbanksystem kann wiederum einen Performance-Vorteil bedeuten, da sich die Datenmenge verringert, die aus der Datenbank gelesen und anschließend aufbereitet werden muss.

WordPress Performance-Tuning

Ein Content Management System wie WordPress dient im Wesentlichen der Bereitstellung der Funktion zur Trennung von Layout und Content einer Webseite oder eines Blogs.

Egal welche Inhalte (Texte, Bilder, Videos, etc.) dein Blog hat, er kann durch Auswahl oder Entwicklung eines anderen Themes stets vollkommen unterschiedlich dargestellt werden (neue Farbgebung, neue Position von Menüs, Widgets, Sidebars, Header, Footer, Favicon und vieles mehr).

Diese Trennung von Layout und Content ist eine sehr wichtige Grundvoraussetzung im Kampf gegen Performance-Einbußen. So kannst Du Optimierungen am Theme vornehmen, ohne deine Inhalte in Gefahr zu bringen.

Was dennoch passieren kann ist jedoch, dass Du durch Fehl-Anpassungen deines Themes die Darstellung deines Contents negativ beeinflusst.

Auch wenn wir gleich auf Plugins und ihre mächtigen Möglichkeiten zur Performance-Optimierung eingehen werden, so sei an dieser Stelle bereits gesagt, dass der unachtsame Umgang mit den Einstellungen von Performance-Plugins grundsätzlich eher Nachteile bei sowohl der Geschwindigkeit als auch der Darstellung des Themes haben kann.

Aus diesem Grund wollen wir nachfolgend lieber einmal “zu Fuß” beschreiben, welche konkreten Handlungen Vorteile bei der zügigen Auslieferung einer Webseite haben können und warum. Folgendes Video kann dir an dieser Stelle als zusätzliche Motivation und Informationsquelle darüber dienen, warum solche Anpassungen wichtig sind, und wie Du sie durchführen kannst.

Ausgangszustand als Optimierungsreferenz erfassen

Im Zuge der Optimierung für Performance auf CMS-Ebene steht stets die Frage im Raum: was kann ich weg lassen? Um diese Frage zu beantworten ist natürlich wichtig zu klären: was lädt bislang überhaupt mit? Hier kannst Du folgende Tools nutzen:

  1. https://tools.pingdom.com
  2. https://www.webpagetest.org
  3. Google PageSpeed Insights
  4. SERPBOT Performance Checker
  5. GTMetrix

Ist der derzeitige Performance-Status deiner Webseite einmal erfasst, kannst Du dich an die Beschleunigung von Theme und Content deiner WordPress-Seite machen.

Beschleunigung des WordPress-Themes

Manuelle Maßnahmen zur Anpassungen deines Themes sind von hier an insbesondere folgende:

  1. Nutze nur die Cascading Style Sheet (CSS)-Definitionen, die zur Darstellung deiner Webseite zwingend notwendig sind. Besonders komplexe Funktions-Plugins wie WooCommerce oder OptimizePress legen Unmgenen neuer Stil-Definitionen fest, die nicht zwangsläufig benötigt werden. Dünne daher zumindest die Stil-Definitionen deines genutzten Themes aus so weit Du kannst.
    Achtung: Nutze daher stets die Funktion zur Erstellung von Child-Themes, um dein Basis-Theme nicht zu gefährden und wartbar zu machen. Andernfalls kannst Du keine Updates mehr für dein Basis-Theme durchführen oder verlierst alle Anpassungen wieder, die Du vorgenommen hast.
  2. Lade nur Skripte (wie JavaScript), die Du auch tatsächlich benötigst. Oft laden Themes prophylaktisch Skripte mit, die Theme-Funktionalitäten bereitstellen, die Du nicht zwangsläufig aktiviert hast. Beispiele sind Slider, komplexere Kontaktformulare oder Video-Player. Um Skripte nicht zu laden, die bislang geladen werden, kannst Du in die functions.php deines Themes gehen und bestimmten Skripten explizit das Laden verbieten. Siehe hierzu die Funktionen wp_deregister_script und wp_deregister_style
  3. Theme-Dateien (wie CSS- und Skript-Dateien) sind statisch und ihre Auslieferung kann durch Caching auf Server- und Browser-Ebene beschleunigt werden. Für die Browser-Ebene sollte ein Cache-Validator angegeben werden.
  4. Minifiziere alle CSS- und Skript-Dateien. Zeilenumbrüche, Absätze, Kommentare, Tabulatoren und Leerzeichen sind für die Ausführung nicht benötigte Daten und verlangsamen die Auslieferung. Hierzu kannst Du beispielsweise https://www.minifier.org/ oder https://csscompressor.com/ oder https://jscompress.com/ verwenden.
  5. Kombiniere verstreute CSS-Dateien und Skript-Dateien zu je einer zentralen Datei, um unnötigen Anfrage-Overhead zu reduzieren.
  6. Einige Skripte können versetzt geladen werden. Dies sollte vorsichtig passieren, da die Funktionalität deiner Webseite unter Umständen eingeschränkt werden kann, wenn voneinander abhängige Skripte zu spät geladen wurden.
  7. Kleine CSS-Definitionen und Skriptinhalte sollten inline (innerhalb des HTML-Codes) definiert werden, um unnötige Netzwerk-Anfragen und Datei-Ladezeiten zu reduzieren.
  8. Verwende zur Auslieferung statischer Dateien wie CSS- und Skript-Dateien nach Möglichkeit ein Content Delivery Network (CDN). Hier kommt beispielsweise Amazon CloudFront der AWS in Frage.

Beschleunigung der Auslieferung des Contents

  1. Liefere Bilder in der Größe aus, in der sie auch dargestellt werden. Es gibt keinen Grund ein Bild mit höherer Auflösung auszuliefern als letztlich für ihre Darstellung erforderlich ist. Die letztlich dargestellte Bildgröße sollte zudem explizit im <img>-Tag definiert werden.
  2. Lade nur die Bilder automatisch, die durch Scrollen des Nutzers in den Viewport des Browsers gelangen. Im Normalfall laden sämtliche Bilder einer Seite vollständig bis zum letzten Bild. Dies verlangsamt besonders bei großen Bilddateien das Laden der Webseite enorm. Hier möchtest Du unter Umständen ein Plugin nutzen; hierzu kommen wir gleich.
  3. Optimiere alle in deinen Artikeln verwendeten Bilder durch Kompressionsverfahren, ohne an sichtbarer Qualität einbußen zu müssen. Hierzu kannst Du beispielsweise tinyjpg.com oder ezgif.com verwenden.
  4. Verwende zur Auslieferung deiner Bild-Dateien nach Möglichkeit ein Content Delivery Network (CDN). Hier kommt beispielsweise Amazon CloudFront der AWS in Frage.

Plugin-Tipps für WordPress

Viele der zuvor erwähnten Funktionen werden durch verschiedene Plugins stark vereinfacht, die hier nachfolgend näher beschrieben werden sollen.

Doch zunächst ein Wort zu Plugins im Allgemeinen. Es gilt: Je weniger, desto besser. Wird ein Plugin nicht zwingend benötigt, deaktiviere es. (Aus Sicherheitsgründen solltest Du es sogar löschen.)

Einige der Daten der Plugins, die übrig bleiben, gehören im Regelfall ebenso optimiert wie das Theme, das Du verwendest. Doch an dieser Stelle möchten wir dir nicht empfehlen, Änderungen an deinen Plugins vorzunehmen.

Vielmehr solltest Du diese Aufgabe einem weiteren Plugin überlassen, das speziell zur Optimierung von Performance konzipiert ist. Darin gilt es weise Einstellungen zu wählen und nach jedem Schritt zu testen, ob deine Seite sich visuell und funktionell noch so verhält, wie Du es erwartest.

Konkrete Empfehlung

Es empfiehlt sich der Einsatz eines der folgenden Performance-Plugins:

  1. WP Fastest Cache
  2. W3 Total Cache
  3. Pagespeed Ninja
  4. u.v.m.

Denke bitte daran, dass insbesondere die Manipulation von Skripten (beispielsweise zeitversetztes Laden, aber auch schon das Minifizieren des Quellcodes) dazu führen kann, dass bestimmte Funktionen deiner Seite sich nicht mehr so verhalten wie gedacht.

Du solltest daher unbedingt nicht nur auf optische Veränderungen prüfen, sondern nach jeder neuen Einstellung auch sämtliche Funktionen noch einmal testen (beispielsweise die Durchführung eines Bestellvorgangs in deinem Shop-System). Denke hier daran, den Seiten-Cache sowie deinen eigenen Browser-Cache vor jedem Test zurück zu setzen, da Du sonst einen veralteten Stand prüfst.

Das Performance-Fazit

Eine umfängliche Performance-Optimierung von WordPress-basierten Webseiten sollte aufgrund der Komplexität der zugrunde liegenden Technologien auf mehreren Ebenen geschehen. Von der infrastrukturellen über die Webserver- und Datenbank-Ebene bis hin zur Ebene der Optimierung von Theme und Content gibt es verschiedene Möglichkeiten. Hierbei gilt es einerseits, die vom System zu verrichtende Arbeit zu verringern, und andererseits die Möglichkeiten des Systems, die übrige Arbeit zu verrichten, zu erhöhen.

Nur ein Teil dieser Aufgaben kann von Performance-Plugins bewerkstelligt werden. Die jeweiligen Plugins sind schließlich auf die Möglichkeiten, Einschränkungen und vorhandenen Einstellungen des zugrunde liegenden Systems angewiesen. Um nicht zu viel Energie in die Aufbereitung von Theme und Content zu stecken, empfiehlt sich ihr Einsatz jedoch. Hier sollte jedoch stets ein Vergleich von vor und nach der Optimierung gefahren werden, um die Effektivität der Änderungen nachzuvollziehen.

Keinesfalls darf jedoch ein Funktionstest der Webseite nach erfolgter Optimierung fehlen. Sowohl die optischen Elemente einer Webseite als auch ihre Funktionen selbst sind anfällig für Fehler durch inkonsistente Optimierungen. Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinem Optimierungsprojekt und stehen dir bei Rückfragen sofort zur Verfügung.blank

blank VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Google-Updates aus SEO-Sicht — Fluch oder Segen?

Updates des Google-Algorithmus bewirken potenziell starke Veränderungen auf SEO-optimierten Blogs und Webseiten. Ob das nun gut oder schlecht für dich als SEO ist, hängt ganz vom Zustand deiner Webseite ab. Doch klären wir zunächst, worum es hier überhaupt geht.

Was ist ein Google Update?

In regelmäßigen Abständen veröffentlicht Google sogenannte “Core Updates”. Das sind Verfeinerungen jenes Algorithmus, der das Ranking des Webs für bestimmte Suchbegriffe bestimmt. Diese Verfeinerungen basieren auf der ständigen Qualitätskontrolle der Such-Ergebnisse, die Google permanent selbst durchführt. Auch adressieren sie die sich ständig verändernden Anforderungen des modernen Webs — beispielsweise die zunehmende Wichtigkeit der Optimierung von Webseiten für Mobilgeräte oder sich ändernde Datenschutz-Anforderungen.

Google Updates

Welche Art Google Updates gibt es?

Mögliche Google-Updates sind:

  • Permanente Updates: Tägliche Updates, die der Erhöhung der allgemeinen Suchqualität dienen
  • Updates bzgl. technischer Anforderungen: Updates, die die Optimierung einer Webseite für Mobilgeräte, Geschwindigkeit, Sicherheit (SSL) und ähnliches adressieren
  • Updates bzgl. rechtlicher Anforderungen: Updates, die der Konformität von Webseiten bestimmter Länder mit der aktuellen Rechtssprechung dienen (Stichwort DSGVO)
  • Updates bzgl. der Semantik von Suchanfragen: beispielsweise zur Unterscheidung allgemeiner vs. lokaler Suchanfragen (Restaurants, Tankstellen, etc.)
  • Updates zur Erkennung von Manipulationen: beispielsweise zur Verringerung der Rankings von Webseiten mit unnatürlichem Backlink-Profil

Neben diesen Kern-Updates, die Webseiten aller Gattungen und Themenfelder betreffen, gibt es auch themenbezogene Updates, die sich auf Webseiten ganz konkreter Industrien und/oder Themen konzentrieren. Unabhängig davon, welche Art Webseite diese Updates jeweils verstärkt betreffen: früher oder später wirst Du die Auswirkungen eines Google Updates spüren.

Was sind konkrete Google Updates der letzten Jahre?

Die zuvor genannten Arten von Google Updates finden sich in der Update-Historie von Google wieder:

  1. 2011 – Panda Update: Erkennung minderwertigen Contents mit geringer Nutzer-Akzeptanz
  2. 2012 – Penguin Update: Erkennung von Manipulationen des Backlink-Profils von Webseiten
  3. 2013 – Hummingbird Update: Semantisches Update zur Berücksichtigung der Suchintention des Nutzers
  4. 2014 – Pigeon Update: Berücksichtigung des Standortes des Nutzers bei Auslieferung von Suchergebnis-Seiten
  5. 2015 – Mobile Update: Unterscheidung von Desktop- und Mobilversion einer Webseite
  6. 2018 – Medic Update: Update zur kritischeren Bewertung von Webseiten “Your Money Your Life” (YMYL)-Inhalten
  7. 2019 – BERT Update: Update zur besseren Erkennung natürlicher Sprachen (optimiertes semantisches Verständnis von Anfragen)
  8. 2020 – May 2020 Core Update: Stärkeres Augenmerk auf “Expertise, Authoritativeness and Trustworthiness” (EAT), wohl vorrangig in Bezug auf die Aussonderung von Webseiten, die falsche medizinische Informationen im Rahmen der Corona-Krise weitergeben

Wir wissen nie genau was die jeweiligen Updates zum Inhalt haben. Auch ist diese Liste keineswegs vollständig. Sie gibt jedoch einen Eindruck darüber, wie Google arbeitet. Das folgende Video kann dir einen Eindruck vermitteln, was Google mit dem jüngsten Update aus 2020 bezweckte.

 

Sind Google-Updates gut oder schlecht?

Um die Frage zu beantworten, ob Du Freund oder Feind von Google Updates seins solltest, stellt sich zunächst die Frage der Perspektive.

Aus Sicht eines Anwenders, sprich desjenigen, der Suchbegriffe in eine Suchmaschine eingibt und dazu passende Ergebnisse erwartet, sind Google Updates in der Regel gut. Schließlich ist dies auch genau das Ziel der Feinjustierung des Algorithmus, das Google erreichen möchte.

Aus Sicht eines SEOs, kann sich ein Google Update wiederum sowohl vor- als auch nachteilig äußern. Frag dich daher: welche Methoden nutzt Du als SEO, um deine Webseite gegenüber Google voran zu bringen?

Die Frage ist: wie viel Manipulator steckt in dir als SEO?

Hast Du in der Vergangenheit viel Augenmerk auf die (selbst verursachte) Erhöhung deiner Backlinks gelegt, Links eingekauft und/oder deinem Content nur soviel Aufmerksamkeit geschenkt wie zwingend nötig war, wirst Du von einem Google Update kaum profitieren. Genau solche Seiten möchten diese Algorithmus-Optimierungen erkennen und ihnen künftig weniger Traffic zukommen lassen als anderen, nutzerzentrierteren Seiten.

Wenn Du als SEO hingegen deinen Content in den Vordergrund gerückt, rechtliche Notwendigkeiten beachtet, deinen Blog oder deine Webseite für verschiedene Geräte optimiert und den Backlink-Aufbau organisch hast passieren lassen, kannst Du auf kurz oder lang von sämtlichen Google Updates nur profitieren.

Wer oder was steht für dich im Zentrum deines SEO-Universums?

Um vor künftigen Google Updates keine Angst haben zu müssen, sondern dich im Gegenteil darauf freuen zu können, darfst Du dich auf möglichst ehrliche Weise fragen: wen stellst Du in den Mittelpunkt — deine Traffic-Ziele oder deine Besucher?

Erinnere dich: Google hat kein Interesse daran, dir möglichst viel oder möglichst wenig Traffic zukommen zu lassen. Google möchte schlichtweg sicherstellen, dass der Nutzer genau die Webseiten vorgeschlagen bekommt, die zu seiner Suchanfrage passen. Es ist also immer nur die Frage, welchem Besucher kannst Du am meisten dienen, und wie genau kannst Du diesen Nutzen sicherstellen?

Ein für dich passender Besucher sollte im Zentrum deiner SEO-Aufwände stehen. Dann ist jedes Google Update dein bester Freund.

Google belohnt daher implizit eine solide SEO-Methodik und die Schöpfung hochwertiger Webseiten.

Das Google Update-Fazit

Was wir als SEOs als Google Update kennen sind natürliche Iterationen der Reifung einer Suchmaschine. Sie sind das technische Äquivalent für das was die Natur als natürliche Mutationen vorhält, um sich der Umgebung bestmöglich anzupassen.

Frage dich möglichst nie, wie Du die aktuellen Änderungen des Algorithmus bestmöglich ausnutzen kannst. Frage dich stattdessen, was Du dir als Nutzer auf und von deiner eigenen Webseite am ehesten wünschen würdest, und wie sehr Du diese Anforderungen bereits erfüllst. Tust Du das nicht: Optimiere deine Webseite entsprechend. Das nächste Google Update wird es dir danken.blank

blank VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Backlinks – Was, wie, warum und womit?

In unserer SEO-Rubrik haben wir schon oft von den Dingen gesprochen, die Du im Rahmen einer strukturierten SEO-Methodik für die Suchmaschinen-Optimierung deines Projektes beachten solltest.

Hier hatten wir unterschieden in Punkte, die auf und außerhalb deiner Webseite umzusetzen sind.

Backlinks im Rahmen eines übergeordneten SEO-Verständnisses

Rufen wir uns noch einmal zwei wesentliche Gestaltungsebenen eines SEO-bedachten Web-Projektes ins Gedächtnis:

  1. Aspekte auf deiner Webseite: Inhalte, Struktur, Ergonomie, Usability, Performance, Sicherheit, Datenschutz, Pflichtangaben, etc.
  2. Aspekte außerhalb deiner Webseite: Präsenz in sozialen Netzwerken, Backlinks, u.a.

Für Details ließ gern noch einmal unsere SEO-Checkliste.

Backlinks liegen hier also klar außerhalb deiner Webseite, sind damit jedoch nicht automatisch außerhalb deines Einflussbereiches.

Was sind Backlinks?

Unter einem Link verstehen wir selbstverständlich die Verbindung zwischen zwei Webseiten mittels anklickbarem Hyperlink. Du setzt solche Links entweder intern von einem Blog-Artikel zu einem anderen, oder Du setzt einen externen Link zu einer anderen Webseite.

Wenn dich eine andere Webseite wiederum verlinkt, dann ist das eine Referenz des Webs zurück zu dir — und daher der Name Backlink.

Warum sind Backlinks wichtig?

Um die Frage zu beantworten, weshalb Du Backlinks überhaupt Beachtung schenken solltest, ruf dir wieder in Erinnerung, was eine Suchmaschine wie Google eigentlich erreichen möchte.

Google hat kein Interesse daran deine Seite besonders gut oder besonders schlecht zu ranken. Das Ziel einer Suchmaschine ist stets dem Nutzer ein Ergebnis zu liefern, das möglichst gut zu seiner Anfrage passt. Deine Webseite muss also eine Relevanz zu einem bestimmten Thema haben.

Ein Mittel, diese Relevanz zu überprüfen, ist die Sichtung der Themen, mit denen sich dein Blog beschäftigt. Wie deine Blog-Artikel untereinander verlinkt sind gibt Google (schon über den Begriff, über den sie verlinkt wurden) Aufschluss darüber, mit welchem Thema sich deine Seite beschäftigt.

Kette mit Verbindungsgliedern

Starke Links

Doch eine rein thematische Einordnung gibt Google noch kein Indiz darüber, wie wertvoll deine Beiträge letztlich für einen Besucher sind.

Wenn nun jedoch mehrere andere thematisch gleich aufgestellte Seiten auf dich verlinken, dann unterstellt Google eine gewisse Autorität deiner Seite in Bezug auf das Thema, mit dem Du dich inhaltlich auseinandersetzt.

Deshalb sind Backlinks ein wichtiger Einflussfaktor für das Ranking deiner Seite und somit wichtig für dein SEO-Vorhaben.

Was sollte ich beim Aufbau von Backlinks beachten?

Grundsätzlich solltest Du den Aufbau von Backlinks nicht erzwingen. Links von anderen Seiten entstehen automatisch, je mehr dein Content an Qualität und Quantität reift und gedeiht. Doch natürlich startet jedes neue Web-Projekt von null, und deshalb möchten wir dir gleich einige Tipps an die Hand geben, wie Du ein gesundes Backlink-Profil aufbauen kannst, ohne dein Glück zu forcieren.

Doch zunächst sollen dir folgende Punkte als Wegweiser dienen:

  1. Organische Links entstehen ohne dein Zutun. Vertraue darauf, dass dich andere Webseiten verlinken werden.
  2. Betreibe keinen Link-Tausch. Google erkennt inzwischen sehr gut, welche Seiten-Eigentümer eine gewisse “Nähe” zueinander haben, und ob sie die SEO-Stärke ihrer eigenen Webseite ausnutzen, um anderen zu helfen.
  3. Nimm kein Geld für einen Link an, den Du auf eine andere Seite setzt.
  4. Biete niemandem Geld für einen Link an, der auf ihrer Seite erscheint.
  5. Schreib keine Gast-Artikeln zu anderen Blogs, die sich inhaltlich kaum unterscheiden, oder in gleicher oder ähnlicher Form sogar schon bei dir oder anderen Webseiten erschienen sind.
  6. Trag deine Webseite nicht massenhaft in Link-Netzwerke ein. Solche Backlinks haben eine sehr geringe Qualität und können in zu hoher Quantität dem Google-Ranking sogar abträglich sein.
  7. Lass dich nicht gezielt von anderen Seiten über Moneykeywords wie “Online Geld verdienen” oder ähnliches verlinken. Google erkennt diese heute sehr gut und schreibt ihnen wenig Bedeutung zu.
  8. Achte stets darauf, dass dein Backlink-Profil nicht zu einseitig wird. Der Ankertext deiner Verlinkungen sollte mal bestehen aus dem Markennamen, dann aus einer Quellenangabe, einer Empfehlungsseite, einem Artikel, und mal wieder einfach aus der URL, und hier jeweils versehen mit sowohl rel=”nofollow” als auch rel=”follow”. Das ergibt ein organisches Backlink-Profil.

Am letzten Punkt siehst Du schon: das beste Backlink-Profil wächst völlig von selbst und ohne dein Zutun.

Wie kannst Du gezielt Backlinks aufbauen?

Wenn Du die oben genannten Punkte alle vermeiden sollst fragst Du dich womöglich: was bleibt übrig? Nun, es gibt durchaus einige Punkte, die Du tun kannst, ohne deine Backlinks zu manipulieren:

  1. Schreib zwei bis drei sehr gut recherchierte Artikel, die Du anderen Blogs als Gastartikel vorstellst. Diese Blogs sollten ein möglichst hohes Ansehen haben: hohes Domain-Alter, thematische Fundiertheit, redaktionelle Prüfung. Hier gilt: je schwerer Du rein kommst, desto höher ist die Chance, dass Du einen positiven Effekt erhalten wirst.
  2. Betreibe aktives Netzwerken mit anderen Bloggern. Egal ob auf Messen, in sozialen Medien oder am Strand: wenn Du dich und deine inhaltliche Gewandtheit unter Beweis stellst, werden Blogger deine Inhalte entweder in ihren eigenen Kanälen bewerben oder dich sogar dauerhaft aus einem echten Artikel verlinken.
  3. Schreibe deine eigenen Artikel so tief und fundiert wie möglich. Erstklassiger Content wird verlinkt werden, ganz von selbst, darauf kannst Du dich verlassen. Ein Mittel dies stärker zu triggern ist der Einbau eigener Definitionen für bestimmte Themen, die nur über verteilte und stark voneinander abweichende Definitionen verfügen. Hier wird man dich dann ggf. von anderen Seiten als Quelle zitieren wollen, so man inhaltlich mit dir übereinstimmt.

Achte bei gezielt erwünschten Backlinks (vor allem bei Gastartikeln) darauf, dass der Link zu deiner Seite diesmal nicht mittels nofollow entwertet wird. Das würde deine Aufwände wertlos machen.

Wie kann ich prüfen, welche Backlinks ich habe?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten für dich zu prüfen, ob Du über Backlinks verfügst und welche das sind. Im Wesentlichen lassen sich hier drei Varianten unterscheiden.

Möglichkeit 1: Google direkt abfragen

Ein sehr einfacher, aber auch sehr unpräziser Weg ist folgende Eingabe in Google:

link:DeineDomain.tld -site:DeineDomain.tld

Das “DeineDomain.tld” ersetzt Du durch deine eigene Domain. Hiermit weist Du Google an, die Links deiner Webseite aufzulisten und dabei die internen Links deiner Webseite zu ignorieren.

Doch Du wirst leider schnell feststellen, dass diese Ergebnisse auch viele Einträge beinhalten, die keinen echten Backlink darstellen, sondern sich in der Schreibweise nur mit dir ähneln.

Möglichkeit 2: Spezielle Backlink-Tools nutzen

Folgende Tools tracken Backlinks gezielt:

  1. https://monitorbacklinks.com (ab 25 $ monatlich)
  2. https://de.semrush.com (ab 99,95 $ monatlich)
  3. https://ahrefs.com (ab 99 $ monatlich)
  4. https://www.sistrix.de (ab 100 € monatlich)
  5. https://www.xovi.de (ab 99 € monatlich)
  6. und viele mehr, mit ähnlichen Preisen

Diese Tools sind meist Bestandteil großer SEO-Suiten für professionelle Agenturen oder Anbieter mit Domains wie ebay.de und anderen. Du wirst diese Tools selten benötigen, sie sind aber ein genauerer Weg zum Tracken deiner Backlinks als Google selbst.

Möglichkeit 3: SERPBOT Backlink Checker nutzen

Unser eigenes Tool ist eine Mischform der zwei oben genannten Möglichkeiten. Wir konzentrieren uns auf den Google-eigenen Index und filtern die Einträge um die Existenz eines realen Backlinks. So klammern wir überflüssige Einträge heraus und erhöhen die Qualität der Ergebnisse.

Der SERPBOT Backlink Checker ist Bestandteil unseres regulären Pro-Abonnements mit 17,00 EUR monatlich.

Was, wenn ich einen bestimmten Backlink von einer Seite gar nicht haben möchte?

Das ist eine sehr wichtige Frage. Denn Du kannst durch Spam- und andere Seiten mit negativer Web-Präsenz tatsächlich Nachteile im Ranking erfahren, sobald sie dich verlinken. Hierfür gibt es jedoch das Google Disavow-Tool. Mit ihm kannst Du bestimmte Seiten, die Du in einem Backlink-Tool gefunden hast, gegenüber Google verleugnen. Sie wirken sich somit nicht mehr negativ auf dein Ranking aus.

Doch Vorsicht: wenn Du dir nicht sicher bist, solltest Du einen Link lieber nicht entwerten. Denn Du kannst dir mit der Entfernung eines Links auch schaden, wenn er von einer Webseite kommt, die von Google positiv angesehen wird — selbst wenn Du das vielleicht nicht tust.

Das kleine Backlink-Fazit

Verlinkungen anderer Seiten zu deiner Seite sind für Suchmaschinen ein wichtiger Indikator für Relevanz und Autorität deiner Seite. Sie belegen die Beliebtheit deiner Inhalte bei thematisch verwandten Seiten. Du kannst den Aufbau von Backlinks fördern, indem Du dich vernetzt und Gastartikel veröffentlichst. Doch in erster Linie solltest Du erstklassigen Content veröffentlichen. Dieser wird in jedem Fall verlinkt werden. Hab Geduld.

Manche Backlinks können einen negativen Effekt auf dein Ranking haben. Solche kannst Du gegenüber Google verleugnen. Die Prüfung von Backlinks kann durch verschiedene Tools erfolgen. Gern kannst Du auch unser eigenes Tool nutzen. Wir wünschen dir viel Erfolg und viele organisch gewachsene Backlinks. Bleib dran! 🙂blank

blank VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Keyword Research Tool zu Chancen-Recherche und Wettbewerbsanalyse

Jedes methodisch durchgeführte SEO-Projekt beginnt mit der Überlegung, welche thematisch passenden Keywords die eigene Webseite adressieren sollte. Diese einfach klingende Frage beinhaltet jedoch allerlei Recherchen, die entweder manuell oder automatisiert ablaufen können. Wir schauen uns in diesem Beitrag einmal an was zu tun ist und wie es erledigt werden kann.

Recherche-Aufgaben für SEO-Projekte

Das Ziel einer SEO-optimierten Webseite ist der Erhalt möglichst vieler Besucher, die am angebotenen Thema interessiert sind. Um diesem Ziel zu begegnen müssen folgende Fragen beantwortet werden:

  1. Welches Thema bedient meine Webseite konkret?
  2. Welche Keywords passen zum Thema der eigenen Webseite?
  3. Welche dieser Keywords werden von Menschen via Google jeden Monat gesucht?
  4. Wieviele Suchanfragen erhalten diese Keywords konkret?
  5. Welchen Wettbewerb (SEO-Konkurrenz) haben die häufig gesuchten Keywords?
  6. Welche Keywords bleiben übrig, die ein gutes Verhältnis zwischen Suchanfragen und Wettbewerb haben?

Erst wenn diese sechs Fragen systematisch beantwortet werden konnten, ist man in der Lage, die eigene Webseite mit Content anzureichern, der für Keywords optimiert ist, die tatsächlich von Menschen gesucht werden, und für die man eine Chance hat in den oberen Plätzen für Google zu erscheinen.

Möglichkeiten zur Keyword-Recherche: per Hand oder Tool?

Grundsätzlich lassen sich über den Einsatz des Google AdWords Keyword Planners und der gewissenhaften Nutzung von Excel- oder Numbers-Tabellen alle sechs Fragen so beantworten, dass ein vertretbares SEO-Ergebnis entsteht.

Diesen Weg per Hand zu gehen erfordert jedoch einen enormen Zeit- und/oder Finanzaufwand, der nicht mehr in die Erstellung einzigartigen Contents investiert werden kann. Zudem gibt der Google-eigene Keyword Planner bewusst keine exakten Werte mehr aus.

Gleichzeitig sind die oben genannten Fragen jedoch alle rechnerisch lösbar und erfordern wenig Kreativität. Das notwendige Maß an Fantasie ist auf die Eingabe eines Seed-Kennwortes (also eines Ausgangs-Suchbegriffes) beschränkt, das zum Thema der eigenen Webseite passt.

Seed-Keyword

Seed-Keyword

Es empfiehlt sich daher der Einsatz eines Keyword-Tools, welches die genannten Schritte automatisch erledigen kann. Wie passiert das genau?

Toolgestützte Keyword-Recherche zur Chancen- und Wettbewerbs-Analyse

Ein Keyword-Tool arbeitet nach folgendem Schema:

  1. Eingabe eines Seed-Keywords durch den Nutzer, welches thematisch passend zum eigenen Blog oder der eigenen Webseite ist.
  2. Automatische Identifikation von Keywords, die von Besuchern häufig in Kombination mit diesem Seed-Keyword gesucht werden.
  3. Automatische Abfrage von Suchvolumen (Traffic) dieses Keywords.
  4. Automatische Abfrage von Wettbewerb (Konkurrenz) dieses Keywords auf Google AdWords (die Schaltung von Werbeanzeigen für ein bestimmtes Keyword zeigt, wie sehr bestimmte Keywords am Markt umworben werden).
  5. Automatische Abfrage der CPC (Cost per Click) eines jeden Keywords auf Google AdWords (hierüber lässt sich ein Gefühl dafür gewinnen, welchen Wert die Konkurrenz einem bestimmten Keyword beimisst — sofern dafür gezielt Anzeigen geschaltet werden)
  6. Automatische Berechnung des Quotienten aus Suchvolumen und Wettbewerbsfaktor

Das Tool identifiziert auf diesem Weg vollautomatisch jene Keywords, die (a) von Nutzern gesucht werden und die (b) bislang vom Markt weniger stark beachtet werden. Das Schreiben von Artikeln (Texten) für genau diese Nischen-Keywords ist letztlich ein Garant für dauerhaften und kostenfreien Traffic, der auf die eigene Webseite oder den eigenen Blog fließen kann.

Google Keyword Tool

Google Keyword Tool

Das Fazit zum Thema Keyword-Tool für Google

Eine systematische Analyse von durch Nutzern gesuchten Keywords, ihrem Suchaufkommen und der dahinter stehenden Konkurrenz ist notwendig, um Traffic auf die eigene Seite zu bringen. Dieser Prozess ist enorm aufwändig und erfordert zudem Zugänge und Wissen zu und über die Google-eigenen Tools und wie sie funktionieren. Zudem gibt Google Nutzern, die keine aktiven Werbeanzeigen in Google AdWords schalten, keine genauen Suchvolumen-Werte mehr heraus.

Ein Keyword-Tool für Google löst diese Probleme durch automatische Analyse von Suchbegriffen, ihrem Suchvolumen und ihrer Konkurrenz auf Basis eines Seed-Keywords. Algorithmen sorgen anschließend für die Ausgabe konkreter Keyword-Empfehlungen, die am Markt bislang noch nicht adressiert werden. Hierüber lässt sich Traffic aus der Google-Suche auf die eigene Webseite gewinnen. Jeder Blogger kann sich so konkret auf das konzentrieren was seinem Kern entspricht: der Erstellung einzigartigen Contents zu seinem Thema.

Folgende Möglichkeiten stehen dir zur Nutzung des Tools zur Verfügung:

Wenn Du die kostenlose Version des Tools nutzen möchtest, kannst Du dich
Hier kostenfrei registrieren

Wenn Du die SERPBOT PRO Version nutzen möchtest, kannst Du
Hier deinen PRO-Zugang bestellen

Das SERPBOT Keyword-Tool steht dir mit Rat und Tat zur Seite. Wir wünschen dir viel Erfolg bei deinem nächsten SEO-Projekt!blank

blank VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Ranking-Einbrüche aufgrund von schwarzen Schaf-Artikeln

Du hast dich womöglich schon gefragt, warum ein einzelner Bereich oder sogar deine ganze Domain in den Ranking-Positionen einbricht, obwohl Du aus deiner Sicht schon alles in deiner Macht stehende getan hast, um sauber zu sein. Du hältst dich an alle gängigen Standards, deine Seite ist performant, sicher, strukturiert, natürlich verlinkt und mit hochwertigem Content versehen. Trotzdem sind die Platzierungen auf Google und co nicht das, was Du erwartest. Grund sind oft das, was wir hier “schwarze Schafe” nennen wollen.

Was sind schwarze Schafe?

Es gibt Artikel, die Google aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mag. Der Effekt kann sein, dass dieser eine Artikel, die Kategorie zu der er gehört oder die gesamte Webseite abgestraft wird. Das kann sich durch leichte Reduktion der Platzierungen oder durch eine Penalty ausdrücken, die sich weit stärker auf die Rankings auswirkt.

Wenn Du unsere Checkliste für hochwertige Webseiten bereits umgesetzt hast, kann ein Bereich übrig bleiben, der bei Google ständig in Bewegung ist: die Autorität deiner Webseite in Bezug auf ein bestimmtes Themenfeld. Das mag so klingen, als könntest Du gar nichts daran ändern, doch das stimmt so nicht.

Oft sind es einige wenige einzelne Artikel — vielleicht 3 von 76 — die Google als heikel ansieht.

Schwarzes Schaf

Ein stiller Beitrag

Ein Beispiel für einen solchen Artikel könnte sein, dass Du ein gesundheitlich relevantes Thema aufgreifst, über das Du aus Sicht von Google keine ausreichend hohe Kenntnis verfügst. Suchmaschinen möchten hier schlichtweg verhindern, dass sich dieser “Laien-Tipp” in der Welt verbreitet — und das ist natürlich auch richtig so.

Wie erkennt man diese Problemkind-Beiträge?

Für das Problem der Aufdeckung schwarzer Schafe haben wir in unserem SERPBOT zwei Features entwickelt:

  1. Einen Keyword-Filter mit einem Graph, über den Du den bisherigen Platzierungsverlauf der gefilterten Keywords erhältst. Das mag trivial klingen, doch hierüber ergeben sich oft äußerst interessante Erkenntnisse, wie in den folgenden Beispielen ersichtlich.
  2. Ein spezielles Feature “Rankings je URL”, welches dir den zeitlichen Verlauf der Mittelwerte deiner Rankings für die ausgewählte Unterseite darstellt. Mit diesem Tool kannst Du ganz gezielt erkennen, ob Google bestimmte Unterseiten nachteilig behandelt. Die Platzierungen aller Keywords, die für die jeweilige Unterseite jemals Rankings erhalten haben, werden bei Berechnung und Darstellung der Mittelwerte berücksichtigt.

Beispiel #1: *atem*

Hier sehen wir die Verlaufskurve der Platzierungen von Artikeln, die “*atem*” beinhalteten und von Google systematisch in den Platzierungen herabgestuft wurden — bis sie schließlich gar keine Rankings mehr hatten.

Ranking-Einbruch Beispiel Keywords zu Atem

Ranking-Einbruch Beispiel Keywords zu Atem

Schauen wir auf ein weiteres Beispiel.

Beispiel #2: *depression*

Hier sehen wir den Ranking-Verlauf einiger Artikel, die das Wort “*Depression*” beinhalteten. Auch diese Artikel erhielten immer schlechtere Rankings und wurden schließlich aus dem Index entfernt, sodass eine Null-Linie entstand.

Ranking-Einbruch Beispiel Keywords zu Depression

Ranking-Einbruch Beispiel Keywords zu Depression

Auf diese Weise können wir klar erkennen, dass einige Artikel von Google offenbar als problematisch angesehen werden. Hier kommt natürlich sofort das Google-Medic-Update in den Sinn, das gesundheitsbezogene Inhalte dann als kritisch einstuft, wenn die jeweilige Seite keine Autorität auf diesem Gebiet ist. Das ist natürlich nachvollziehbar, niemand möchte einen gesundheitlich unvollständigen oder sogar schädlichen Rat bekommen.

Wie kann man mit diesen Artikeln umgehen?

Wir können davon ausgehen, dass Google auch die restliche Seite “stiefmütterlich” behandelt, wenn einige Artikel inhaltlich und/oder autoritär aus dem Raster fallen. Schließlich möchte Google ja gerade verhindern, dass diese Artikel gefunden werden. Da hilft es wenig, die restliche Seite in hohem Glanz erscheinen und die übrigen Artikel mit starken Rankings stehen zu lassen.

Es lassen sich verschiedene Vorkehrungen treffen, um die restliche Seite nicht unter dem Effekt negativer Artikel leiden zu lassen.

Hierunter fallen:

  1. Die Überarbeitung dieser schwarzen Schafe: Wenn Du es dir zutraust, unterziehe diese Artikel einer Generalüberholung. Das sollte sowohl die inhaltlich-redaktionelle Überarbeitung als auch die Sichtung externer Links von und zu diesen Artikeln einschließen. Hier bleibt zunächst natürlich das Risiko aufrecht, dass sich durch diese Optimierungen keine Veränderung einstellt.
  2. Das Aussondern dieser Artikel auf eine andere Domain: Du kannst eine zweite Webseite aufbauen, wo potenziell kritische Artikel ihren Unterschlupf finden. Von dort aus hat eine eventuelle Abstrafung dieser Inhalte keinen negativen Effekt mehr auf deine Hauptdomain. Vermeide hier bidirektionale Links zwischen beiden Domains.
  3. Das Löschen dieser Artikel: Im Zweifelsfall ist es natürlich das nachhaltigste Mittel, schwarze Schafe einfach zu entfernen. Das wird natürlich nur dann sinnvoll sein, wenn diese Artikel eine inhaltliche Ausnahme zur restlichen Webseite bilden, sodass deine Seite nicht auf diese Beiträge angewiesen ist.

Was lernen wir daraus?

Das kleine Schaf-Fazit

Es gibt Artikel, die Google aufgrund mangelnder inhaltlicher Autorität deiner Domain als kritisch ansieht. Diese Beiträge gilt es durch kreative und toolgestützte Arbeit zu identifizieren, zu verändern, zu verschieben oder zu entfernen.

Anschließend kannst Du deine Platzierungen wieder beobachten und prüfen, ob sich eine Veränderung der Mittelwerte der Platzierungen über deine Domain einstellt. In den oberen zwei Beispielen wurden die betroffenen Artikel entfernt und die Webseite hat sich nach etwa vier Wochen gänzlich erholt.

Wir wünschen dir viel Erfolg bei der Identifizierung und Behandlung deiner schwarzen Schafe!blank

blank VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Vermeidung einer Google Penalty

Um die Google-Platzierungen deiner Webseite zu verbessern solltest Du einige Punkte beachten, die deiner Webseite helfen können, von Google als thematisch relevant und für den Nutzer als wertvoll angesehen zu werden.

Doch umgekehrt gibt es auch einige Punkte, die Du unbedingt vermeiden solltest, um von Google nicht als “Black-Hat-SEO” angesehen zu werden — als jemand, der seine Seite “überoptimiert” und Platzierungsverbesserungen mit illegitimen Methoden provozieren möchte.

Harte No-Go’s, die Du auf jeden Fall vermeiden solltest

Google erkennt zwangsoptimierte Webseiten inzwischen sehr gut. Nachfolgend sind einige Punkte zusammen gestellt, die im Sinne einer legitimen SEO-Optimierung auf jeden Fall entfallen sollten:

  • Internes Link-Spamming (vor allem in der Seitenleiste)
  • Externes Link-Spamming (vor allem in Unterseiten auf Domains, die von der restlichen Seite isoliert sind)
  • Externe Verlinkungen über Money Keywords
  • Externe Verlinkungen über Server mit der selben IP-Adresse (selbst, wenn sie von anderen Personen oder Organisationen betrieben werden)
  • Keyword Stuffing (übertriebene Unterbringung der gewünschten Keywords in einem Artikel)
  • Deplatzierte Keywords (inhaltlich irreführende Suchbegriffe, die mit dem eigentlichen Inhalt der Seite nichts zu tun haben)
  • Versteckte Texte (weiße Schrift auf weißem Grund oder Text außerhalb des sichtbaren Bereichs des Nutzers, etc.)
  • Purer Spam (Texte ohne inhaltlichen Sinn oder Nutzen)
  • Sämtliche technischen Redirects, die den Nutzer auf eine Seite führen, die er nicht erwartet (beispielsweise versteckte JavaScript-Redirects, etc.)
  • Beherzige die vorgenannten Punkte nicht nur auf der Domain um die es dir gerade geht, sondern auf allen Domains, die dein Impressum tragen.

Es gibt auch Fälle, die Du auf deiner eigenen Webseite vielleicht so oft gesehen hast, dass sie dir nicht als verwerflich erscheinen, die aber für Google dennoch arg kritisch sind, beispielsweise:

  1. Eigene Links zu verwerflichen Inhalten entfernen (Cannabis-Onlinebörsen etc.)
  2. Auch 301’s prüfen, nicht nur Links, denn letztlich ist es für den Nutzer auch  nur eine Verlinkung
  3. Cloaking zur Absicherung der Affiliate-ID sind ok, doch achte dabei auf SSL-verschlüsselte Weiterleitungsziele
  4. Raubkopierte Inhalte von Gastautoren entfernen (idealerweise vor Online-Setzung des Artikels prüfen)
  5. Artikel löschen, die unter schützenswerte Inhaltskategorien fallen (wie beispielsweise Gesundheitstipps), wenn Du auf diesem Gebiet keine Autorität bist
  6. Kategorien überarbeiten, die inhaltlich unpassend sind und dem Nutzer nicht helfen (das sorgt auch gleich dafür, dass sich der Link Juice sinnvoll verteilt)
  7. Überflüssige Kategorie-Links auf jedem Artikel entfernen

Selbstverständlich gibt es weitere Punkte, die dich der Gefahr einer Abstrafung näher bringen können. Wir möchten dir daher empfehlen, diese Punkte nicht einfach abzuarbeiten oder zu starr zu sehen, sondern dich schlichtweg ehrlich selbst zu fragen:

“Verhalte ich mich vollkommen ehrlich und leiste Mehrwerte für meine Besucher, oder versuche ich auf irgend eine Weise zu schummeln?”

Wenn Du den ersten Teil dieser Frage ehrlich mit “Ja” und den zweiten ehrlich mit “Nein” beantworten kannst, brauchst Du nichts zu befürchten. In allen anderen Fällen weißt Du, was Du zu tun hast: Korrigiere deine Seite und mache alle illegitimen Schritte rückgängig, die Du gegangen sein magst.

Im Anschluss kannst Du nach einigen Monaten erwarten, dass deine Webseite wieder an Fahrt aufnimmt. Doch hier gibt es zwei verschiedene Fälle einer Penalty, über die wir noch sprechen müssen.

Alles behoben, und nun? Algorithmische Penalties vs. manuelle Maßnahmen

Um die Frage zu klären, ob und wann man von einer Penalty wieder befreit wird, ist die Unterscheidung zwischen zwei Sorten Penalty wichtig:

  1. Algorithmische Penaltys
  2. Manuelle Maßnahmen

Im Falle einer algorithmischen Penalty sorgen einzig und allein die Algorithmen von Google dafür, dass deine Seite abgestraft und für bestimmte Keywords aus den Google-Ergebnissen entfernt wird. Diese Algorithmen werden ständig weiter entwickelt. Hast Du also alle potenziell illegitimen Punkte auf deiner Seite korrigiert und entsprichst mit deiner Domain wieder den Guidelines, wird deine Penalty ebenso automatisch wieder behoben wie sie ursprünglich gegriffen hat. Das kann selbstverständlich einen Moment dauern, und selbst im Anschluss wird deine Webseite sich erst wieder viele Monate erholen und das Feld “von hinten aufräumen” müssen.

Im Falle einer manuellen Maßnahme wurde deine Webseite nicht durch den Algorithmus abgestraft, sondern vom Google Search Quality Team — sei es durch den Hinweis eines oder mehrerer Besucher, oder durch Auffälligkeiten, die das Team selbst zu deiner Seite brachte (beispielsweise im Falle der Verwendung einer Handelsmarke, die nicht dir gehört).

In diesem Fall erhältst Du eine Nachricht in der Rubrik “Manuelle Maßnahmen” im Reiter “Verbesserungen” in den Google Webmaster Tools. Deine Webseite muss anschließend nicht nur von dir korrigiert, sondern zusätzlich ein Review Request über die Google Webmaster Tools aufgegeben werden. In diesem Request muss begründet werden, was sich auf deiner Seite geändert hat und warum sie in deinen Augen wieder den Guidelines entspricht.

Wann werden Strafen wieder aufgehoben?

Das folgende Video kann dir helfen zu verstehen, wann Google Penaltys auf welchem Weg aufgehoben werden.

Das kleine Penalty-Fazit

Um Abstrafungen von Google zu vermeiden sei ehrlich zu dir und deinen Besuchern und halte dich an eine ganz simple Richtlinie: niemals schummeln. Solltest Du doch einmal absichtlich oder unabsichtlich Schritte unternommen haben, die Google nicht als fair erachtet, ist zu klären, ob Du eine Nachricht in den Webmaster Tools unter “Manuelle Maßnahmen” bekommen hast. Ist das der Fall, lies dir die betreffende Nachricht durch, korrigiere deine Seite und beantrage ein erneutes Review.

Sollten deine Rankings stark eingebrochen sein ohne dass Du eine manuelle Maßnahme erhalten hast: geh die oben genannte Liste durch und überlege, was Du davon womöglich getan haben könntest. Korrigiere dann deine Webseite und hab einfach etwas Geduld. Weitere Ranking Checks werden dir helfen zu prüfen, ob deine Platzierungen langsam wieder steigen.blank

blank VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Eine SEO-Methodik für steigende Besucherzahlen

Immer wieder entdecken wir in unserem SERPBOT-System Web-Projekte, bei denen die zur Prüfung hinterlegten Keywords keinen Bezug zur jeweiligen Webseite haben. So wird beispielsweise das Keyword “Schule” hinterlegt, während die Webseite ein Blog zur Erziehung von Hunden ist, für die selbst das Wort Hundeschule kaum Verwendung findet.

Gleichzeitig werden gern Kunstwörter wie “Freizeitmanagement” zur Platzierungsprüfung hinterlegt, für die vielleicht tatsächlich Platzierungen vorliegen, für die die Keywords aber keinen Bezug zu dem haben, was Besucher tatsächlich suchen. Das ist auch daran erkennbar, dass so mancher SERPBOT-Nutzer erst gar keine Suchvolumen zu seinen Keywords einträgt. Er kennt sie nicht.

Diese Beitrag soll daher als Leitfaden dafür dienen, eine Webseite zu entwickeln, die wirklich Besucher anziehen und einem sinnvollen Ranking Check unterzogen werden kann.

Schritt 1: Mache dir klar, wovon deine Seite thematisch wirklich handeln soll

Wenn Du deine Webseite schon begonnen hast wirst Du ein klares Bild davon entwickelt haben, worauf sich deine Seite inhaltlich konzentrieren möchte. Hierauf baust Du einfach weiter auf. Deine Webseite kann sich jetzt in die Richtung entwickeln, die dir Besucher bescheren wird.

Wenn Du noch keine klaren Vorstellungen von deiner Webseite hast, kannst Du sie sogar von Beginn an an dem ausrichten, was Menschen suchen. Dann ist dies dein Startpunkt, das ist überhaupt kein Problem.

Beispiel: “Meine Seite handelt von Hunden. Ich bin gut im trainieren von Hunden. Vielleicht kann ich anderen noch etwas beibringen.”

Schritt 2: Überlege dir fünf bis sechs Suchbegriffe, die thematisch passend sind

Zu der unter Schritt 1 erkannten thematischen Ausrichtung überlegst Du dir nun ein paar sogenannte “Seed-Keywords”, also Suchbegriffe, die als Ausgangspunkt (Samen) für deine weiterführenden Recherchen gelten sollen. Sie sollten thematisch verwandt sein, müssen aber noch nicht dem entsprechen was Menschen suchen. Das ist erst in Schritt 3 relevant. Dort sind wir noch nicht.

Es geht hier um Begriffe, die dir in einem ganz allgemeinen Sinn zuerst einfallen. Jene, die Du womöglich (etwas voreilig) schon in den SERPBOT zur Prüfung eingetragen hattest, ohne dass es dafür Platzierungen für dich geben konnte. Doch für diesen Schritt 2 spielen sie zunächst eine Rolle.

Beispiel: “Hunde”, “Hundeschule”, “Hundetraining”, “Hunde trainieren”, “Hunde stubenrein”, “Hunden etwas beibringen”

Wenn Du hier keine Idee hast, kannst Du Google Suggest nutzen. Gib unter Google.de einfach einen allgemeinen Suchbegriff zu deinem Thema ein, beispielsweise “Hunde”. Danach scrollst Du in den Suchergebnissen ganz nach unten. Dort Vorschläge, die Du mitnehmen kannst:

Google Suggest Beispiel

Google-Suggest-Beispiel für das Seed-Keyword “Hunde”

Schritt 3: Recherchiere das Suchvolumen von thematisch verwandten Keywords

Die Seed-Keywords aus Schritt 2 nutzen wir nun um zu prüfen, welche thematisch relevanten Keywords nun tatsächlich von Google-Nutzern gesucht werden. In diesem Schritt kommen Tools zum Einsatz, da Du diese Keywords nicht ohne Input von Google erheben kannst.

Wir können hier zwei grundsätzliche Fälle unterscheiden:

  1. Wenn Du schon eine Webseite mit Inhalten hast, nutzt Du diese Webseite im Google Keyword Planner als Basis, um sie vom Tool durchsuchen zu lassen. Dir werden dann gezielt Vorschläge gemacht, die auf diesen Themen aufbauen. Doch vor allem kannst Du die Keywords eingeben, die Du dir unter Schritt 2 überlegt hast.
  2. Wenn Du noch keine Webseite mit Inhalten hast, nutzt Du ausschließlich deine eigenen Ideen aus Schritt 2. Das ist vollkommen in Ordnung, solange Du thematisch bei dem bist, was dir Schreibfreude bereitet.

Du schaust dir nun intensiv die Keywords an, die dir der Google Keyword Planner zeigt. Dort konzentrierst Du dich auf die Keywords mit hohem Suchvolumen (häufigen monatlichen Suchanfragen).

Das werden nicht zwangsläufig die Keywords sein, die dir unter Schritt 2 eingefallen sind. Doch hier geht es darum die Keywords kennen zu lernen, die im Netz tatsächlich gesucht werden.

Auch wird die Art und Weise *wie* Menschen suchen womöglich befremdlich für dich sein. Bist Du beispielsweise im Medizin-Sektor unterwegs, wirst Du erstaunt sein, dass Menschen nicht nach Lösungen und Therapien suchen, sondern lediglich ihre Beschwerden eingeben.

Menschen suchen gern Probleme. Sie sind negativ gepolt (sonst hätten sie keine Probleme). In deinen Artikeln möchtest Du dich also zunächst auf Beschwerden konzentrieren, um gefunden zu werden — nicht auf Heilkonzepte.

Achtung: Der Google Keyword Planner gibt dir keine konkreten Zahlen mehr zum Suchvolumen einzelner Keywords, sondern lediglich Zugriffsspannen. Auch empfiehlt dir der Keyword Planner keine Keywords mit hohen Zugriffszahlen und gleichzeitig geringem Wettbewerb für dich. Wenn Du diese sehr aufwändigen Recherche-Arbeiten auslagern möchtest, empfehlen wir dir unser SERPBOT Keyword-Tool, welches Du als PRO-Nutzer nutzen kannst.

Schritt 4: Schreibe Artikel, die diese Suchbegriffe in Tiefe adressieren

Erst jetzt schreibst Du Artikel, die sich thematisch um die Dinge drehen, die Du unter Schritt 3 als häufig gesuchte Suchbegriffe identifiziert hast. Du kannst hierbei einfach die Begriffe abarbeiten, die sich thematisch zwar nah beieinander befinden, sich aber trotzdem noch in separate Artikel aufteilen lassen. Hier hast Du dann automatisch auch eine gute Basis, um diese Artikel jeweils stimmig untereinander zu verlinken.

Diese Artikel reicherst Du mit Bild- und Videomaterial an. Auch kannst Du eigene Untersuchungen, Statistiken und/oder Verlinkungen zu weiterführenden Informationen einbauen. Hierdurch erzeugst Du immer mehr Relevanz für dein Thema und wirst von Google immer weiter als Autorität in Bezug auf dein Thema angesehen.

Du veröffentlichst deine Artikel im Abstand von etwa einer Woche. Hierdurch erscheinen regelmäßig neue, frische Inhalte auf deiner noch jungen Seite. Du kannst hierbei die Auto-Veröffentlichungsfunktion (“Planen”) von WordPress nutzen.

Diesen Schritt wiederholst Du in regelmäßigen Abständen, um immer mehr inhaltlich passende Beiträge zu liefern, die die Relevanz zum Thema immer weiter erhöhen.

Schritt 5: Du optimierst deine Seite hinsichtlich On- und Off-Page-Faktoren

Um deine Webseite für Google technisch, rechtlich, strukturell und auch in Bezug auf Verlinkungen von außerhalb zu optimieren sind einige Schritte erforderlich, die Du beachten solltest. Das gilt besonders dann wenn Du für Keywords optimierst, die einem hohen Wettbewerb unterliegen.

Befolge hierzu einfach unseren gewissenhaft aufbereiteten Leitfaden zur SEO-Optimierung deiner Webseite.

Schritt 6: Prüfe deine Rankings

Jetzt macht es Sinn, deine Rankings zu überprüfen. Registriere dich einfach im SERPBOT und überlasse das lästige Rank Tracking einfach unserem Tool.

Wir hoffen dir mit dieser Methodik ein Werkzeug in die Hand zu geben, um künftig tatsächlich Besucher auf deiner Webseite zu begrüßen und sinnvolle Ranking Checks zu betreiben.blank

blank VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Relevanz als Schlüssel für bessere Webseiten-Rankings

Als SEO möchtest Du deine Web-Projekte permanent weiterentwickeln. Du hast hier womöglich auch einen sehr strukturierten Ansatz, und doch fragst Du dich, was deiner Webseite insgesamt doch noch fehlen könnte. Schauen wir daher einmal genauer hin.

Was Du als SEO bislang tust

Du erhoffst dir neue Platzierungen durch diverse Optimierungsmaßnahmen. Gleichzeitig weißt Du “Content ist King”. So versuchst Du womöglich durch neue Inhalte weiterhin attraktiv für Google zu wirken. Parallel prüfst Du deine Rankings und erhoffst dir durch Optimierung auf der einen Seite und neue Inhalte auf der anderen Seite stetig bessere Ergebnisse.

Dieser Ansatz ist auch nicht grundsätzlich falsch. Er ist jedoch auch nicht unbedingt vollständig.

Was möchte Google eigentlich erreichen?

Halte dir immer wieder vor Augen, was Google eigentlich tun möchte und wie Google arbeitet. Was ist verantwortlich für bessere Platzierungen, die Du von Google erhältst?

Aus Sicht der Suchmaschine geht es für Rankings von Seiten ausschließlich darum, dem Besucher (dem Suchenden) das reichhaltigste Resultat zurück zu geben. Sprich: erhält der Nutzer die für seine Suche passendste (tiefste, mehrwertigste, vielfältigste) Seite oder nicht.

Um dem Anspruch der “besten Seite” für ein Thema gerecht zu werden, sind zweifelsohne Optimierungsmaßnahmen für Performance, Sicherheit, Seitenstruktur und co notwendig, die Du vielleicht schon ausreichend beherzigst.

Gleichzeitig bist Du für Google aber erst dann die “beste Seite” für das Thema eines Suchbegriffs, wenn Du möglichst viel Relevanz (inhaltliche Tiefe und weiterführende Inhalte) dafür lieferst. Das wiederum kannst Du über Inhalte erreichen, die wirklich passen.

Welche neuen Inhalte Du wirklich veröffentlichen solltest

Besonders wenn deine Webseite bislang noch wenig Sichtbarkeit beinhaltet ist es wichtig, sich thematisch nicht zu verlieren. Bleib ganz klar an einem Kernthema, und sei es noch so klein.

Entwickelst Du dann immer mehr passende Inhalte, Tools, Videos und unterstützendes Material zu diesem Thema, kannst Du dich von dort aus immer stärker erweitern.

Sei bei neuen Inhalten wie eine Spirale, die sich thematisch immer ganz nah an der letzten Veröffentlichung konzentriert, und doch einen Schritt weiter geht. Dann kommst Du automatisch zu sinnvollen internen Verlinkungen und bist vollkommen ungekünstelt mit sehr hoher Relevanz für das Thema des Suchenden bestückt.

Kleines Relevanz-Fazit

Was Google dem Suchenden liefern möchte ist eine möglichst hohe Relevanz der vorgeschlagenen Webseite in Bezug auf den Suchbegriff, den der Suchenende eingegeben hat. Google wird dich für diesen Suchbegriff im Ranking erst dann weiter oben platzieren, wenn die Maschine überzeugt ist, das Du diese Relevanz lieferst.

Deine Webseite in Bezug auf verschiede OnPage-Faktoren zu optimieren ist das Mindestmaß dessen, was Google von jeder Seite erwartet. Von dort an geht es darum, wieviel Mehrwert Du einem Nutzer wirklich bietest. Bietest Du diese Mehrwerte, kannst Du dir verbesserten Rankings über die Zeit sehr sicher sein. Vorher nicht.

Es ist sinnvoll, deine Rankings zu überprüfen. Doch erwarte keine Wunder, solange Du nicht aktiv Maßnamen ergreifst, um sie auf einer inhaltlichen Ebene über gestiegene Relevanz zu verbessern.

Ein Tipp für die Zukunft

Monitore nicht die Rankings deiner Seiten, solange sie thematisch keine wirklich dichte Relevanz zu einem Thema haben. Ranking Checks dienen der Kontrolle dessen, was Du thematisch geleistet hast.

Bis Du einzelne Suchbegriffe wie “Hundeschule” oder “Koffer” rankst, die zwar sehr oft gesucht werden, aber auch entsprechend viel Konkurrenz-Angebot an Webseiten haben, vergeht einige Zeit.

Doch Du kannst hier punkten, indem Du (wirklich) relevante Inhalte postest — nah an den vielen Unterthemen, die es zu diesem großen Thema gibt. Mit kreativen Ideen, erstklassigen Recherchen, strukturierter Aufbereitung und medialer Untermalung. So wird deine Seite groß. Wir wünschen dir dabei viel Erfolg.blank

blank VonDr.-Ing. Erik Neitzel
Was leistet eine Suchmaschine?

Möchte man die Rankings der eigenen Webseite für bestimmte Keywords verbessern, hilft ein Verständnis darüber, wie eine Suchmaschine denkt und operiert. Nur so gewinnt man ein tieferes Verständnis darüber, warum ein Google Ranking Check die Ergebnisse liefert, die man in einem Ranking Checker Tool sehen kann.

Eine moderne Suchmaschine wie Google leistet im Wesentlichen dreierlei:

  1. Crawling: Das Lesen des Quellcodes einer Webseite von Kopf bis Fuß innerhalb der Grenzen der jeweiligen robots.txt der betreffenden Seite
  2. Analyse: Das Verstehen der gecrawlten Webseite auf Basis des aktuellen technischen State of the Art der jeweiligen Suchmaschine
  3. Indexing: Die Aufnahme der analysierten Webseite in ein Verzeichnis, das für bestimmte Suchanfragen-Kombinationen bestimmte gecrawlte und analysierte Webseiten als Suchergebnis zurück gibt —  innerhalb der Grenzen der nofollow- und noindex-Attribute der jeweiligen Seiten

Wir werden uns nun anschauen, wie eine Suchmaschine arbeitet, und was das für deine Ranking Checks konkret bedeutet. Dabei ist schon das Crawling nicht so trivial wie man annehmen mag. Sprechen wir hierüber einmal detaillierter.

Crawling als Mindestvoraussetzung der Analyse einer Webseite

In regelmäßigen Abständen gelangt ein ganz besonderer Nutzertyp auf deine Webseite: der Googlebot. Er ist eine Maschine, die auf höfliche aber zielgerichtete Weise durch deine Webseite navigiert und dabei Daten sammelt, die es später zu analysieren gilt. Er wird deinen Webserver zwar nie mit übermäßig vielen gleichzeitigen Zugriffen herausfordern, verbringt aber dennoch nur wenig Zeit auf deiner Seite — denn andere Webseiten warten schon auf ihn.

Es mag trivial wirken, doch unterbundenes Crawling ist einer der Hauptgründe weshalb vermeintlich SEO-optimierte Webseiten schlechte Rankings bei Google einfahren. Google war dann schlichtweg nie in der Lage, die jeweilige Webseite zu besuchen. Warum? Weil Du keine, eine fehlerhafte oder eine unvollständige Sitemap vorhältst, oder Du dem Googlebot per robots.txt den Zugang zu bestimmten Bereichen der Webseite untersagt hast.

Es hilft sich vor Augen zu halten was eine Suchmaschine erreichen möchte. Sie möchte ein möglichst umfassendes Verständnis vom Aufbau der Webseite erhalten. Das meint nicht nur den Text der Seite, sondern auch ihren Aufbau (Sitemap) und ihr Aussehen. Das ist nicht zuletzt für die Prüfung auf Mobiloptimierung von großer Bedeutung. Zum Aussehen gehören aber beispielsweise auch Stylesheets und etwaige Skripte, die das Aussehen beeinflussen.

In einem modernen Content Management System wie WordPress liegt ein Teil der dafür erforderlichen Dateien nun in den Ordnern der installierten Plugins. Möchte man also in Anbetracht der wenigen Zeit, die ein Crawler auf der eigenen Seite verbringen kann, den Aufenthalt des Crawlers vermeintlich effizient gestalten, hat man schnell ein Problem. Der erste und völlig falsche Schritt, den viele SEOs begehen, liegt darin dem Crawler den Zugriff auf Plugin- und andere wichtige Verzeichnisse zu verwehren.

Doch halten wir uns vor Augen, das Google auch gern verstehen möchte, wie die Seite optisch aufgebaut ist, schränkt man durch Ausschluss des Googlebots die Analyse-Voraussetzungen der eigenen Webseite radikal ein.

Sorge daher bitte stets dafür, dass dem Crawling deiner Webseite keine Schranken gesetzt sind. Befreie die robots.txt von überflüssigen Disallow-Einträgen.

Analyse einer Webseite als Vorbereitung ihrer Indexierung

Hat eine Suchmaschine deine Webseite einmal durchpflügt, ist es ihre (vollkommen verdeckte) Kernaufgabe, diese Seite zu analysieren. Hierbei kommen verschiedene Ebenen ins Spiel, die gleichzeitig natürlich auch genau die zu adressierenden Faktoren sind, möchte man sein Google Website Ranking verbessern:

  1. Technische Basis-Ebene: Hält deine Webseite eine saubere Auszeichnung (HTML, CSS) und fehlerfreie Ausführbarkeit (insbesondere Skripte) vor oder ist sie teilweise fehlerhaft? Etwaige Fehler werden von verschiedenen Browsern unterschiedlich gut ausgeglichen und beeinflussen das Surf-Erlebnis eines Besuchers.
  2. Semantische Ebene: Kann die Suchmaschine verstehen, worum es auf deiner Seite geht? Gibt es eine Sitemap? Enthält deine Seite eine Menüstruktur und/oder Kategorien, die den Aufbau deiner Seite verständlich machen? Sind Bilder sprechend beschrieben (alt-Attribut)? Sind Artikel so untereinander verlinkt, dass sie weiterführende Informationen bieten und gleichzeitig die jeweiligen Unterseiten näher beschreiben und in einen Kontext setzen? Sind die Artikel inhaltlich erschöpfend oder nur oberflächlich geschrieben? Haben deine Inhalte Relevanz zum Thema deiner Seite im Allgemeinen?
  3. Compliance-Ebene: Ist die Kommunikation zwischen dem Client und deinem Webserver verschlüsselt? Sind alle Pflicht-Seiten wie Impressum und Datenschutzerklärung auf deiner Seite enthalten?
  4. Performance-Ebene: Lädt die Seite ausschließlich die Ressourcen, die zum Rendern der Seite erforderlich sind? Laden diese Ressourcen in einer für den Besucher akzeptablen Geschwindigkeit?
  5. Mobil-Optimierung: Hält deine Seite eine responsive-optimierte Version vor, die das Laden für Mobilgeräte beschleunigt und mobilen Nutzern eine ergonomisch aufbereitete Ansicht bietet?
  6. und vieles mehr

Diese und weitere Punkte werden für jede Webseite analysiert. Die hierbei erstellte Bewertung ist die Basis für die Vergabe einer bestimmten Platzierung in Relation zu anderen Seiten, die ähnliche Begriffe enthalten.

Platzierungen sind niemals völlig statisch, da Google als Teil der Analyse deiner Webseite (a) jedes Keyword gegen die Akzeptanz der Besucher testet, und (b) den Analyse-Mechanismus permanent weiterentwickelt.

Indexing als Ergebnis der Analyse für einen bestimmten Suchbegriff

Jede durch eine Suchmaschine wie Google analysierte Webseite enthält für jedes Kriterium das analysiert wurde eine konkrete Bewertung durch den Analyse-Algorithmus. In Abhängigkeit davon, wie ein Nutzer seine Suchanfrage stellt, werden für bestimmte Suchbegriffe nun bestimmte Webseiten aus einer großen Datenbank zurückgegeben.

Diese Datenbank enthält die Suchbegriff-Webseiten-Kombination sowie die Reihenfolge, in der bestimmte Webseiten für diesen Suchbegriff und seine jeweiligen syntaktischen und semantischen Wortverbindungen aufgeführt werden. Das nennen wir den Index einer Webseite, beispielsweise den Google-Index.

Jeder Index ist permanent in Bewegung. Der Grund, dass die Rankings deiner Webseite für bestimmte Suchbegriffe regelmäßig schwanken ist der, dass Google das Akzeptanzverhalten deiner Webseite für Besucher regelmäßig testet. Wird deine Webseite dann bevorzugt besucht, und wechselt ein Besucher nicht sofort auf ein anderes Suchergebnis, stehen die Chancen gut, dass dein Ranking künftig steigt.

Die Gesamtmenge an Besuchern wird anfangs jedoch meist konstant gehalten. Besonders die Suchmaschine Google hat kein Interesse daran deiner Webseite über Nacht besonders viele (oder besonders wenig) Nutzer zu bescheren. Sie hat jedoch ein sehr starkes Interesse daran permanent dafür zu sorgen, dass die Besucher, die mit ihrer Suchanfrage zu deiner Webseite passen, dich auch wirklich finden können.

Ranking Checks sind das Überprüfen der aktuellen Platzierung eines Keywords im Index der Suchmaschine zum Zeitpunkt der Prüfung.

Das Fazit: Nachhaltiges SEO ist Optimierung für den Besucher

Was sagt uns das und was bedeutet es für deine SEO-Aufwände? Nachhaltige Suchmaschinen-Optimierung ist immer eine Optimierung für den Besucher, nicht die Maschine. Sämtliche Algorithmus-Anpassungen, die Google bei Analyse und Indexierung deiner Webseite vollzieht, werden sich immer um folgende Fragen drehen:

“Passt der vermittelte Besucher zu deiner Webseite? Wird er finden wonach er sucht?”

Wenn Du eine Webseite entwickeln und schreiben kannst, die Menschen tatsächlich sehr gut bedienen können und sehr gern lesen wollen, dann kannst Du dir soliden und stetig wachsenden Platzierungen deiner Webseite sicher sein. Auf diesem Weg steht dir unser SERPBOT für deine Google Ranking Checks mit Rat und Tat zur Seite.blank